Der Hersteller Toshiba hat neue 1,8-Zoll-Festplatten für Highend-Notebooks angekündigt, während Western Digital (WD) eine neue Reihe von Hochleistungsfestplatten mit dem Namen Caviar Black herausgebracht hat. Zur Serie gehören zwei Modelle mit unterschiedlicher Speicherkapazität.
Ab 135 Euro
Die neuen 3,5-Zoll-Festplatten speichern 750 Gigabyte (GB) oder ein Terabyte (TB) Daten und rotieren mit einer Geschwindigkeit von 7.200 Umdrehungen pro Minute (U/Min). "Während interner Tests zeigte sich, dass das neue 1-TB-Produkt die schnellste 3,5-Zoll 7200 UPM Festplatte ist, die wir jemals entwickelt haben", kommentiert Don Bennett, stellvertretender Geschäftsführer von WD. Die Geräte werden per SATA-Schnittstelle angeschlossen, der Cache liegt bei jeweils 32 Megabyte (MB). Den Stromverbrauch gibt WD mit einem Watt im Standby-Modus und 8,4 Watt im Schreib- oder Lese-Betrieb an.
Neue Bezeichnungen
Die neue Festplatte. Bild: WD
Zum Einsatz kommen sollen sie vor allem in Hochleistungs-Desktops und Multifestplatten-Systemen. Die WD Caviar Black mit 750 GB kostet 135 Euro, die Variante mit einem TB ist für 195 Euro im Fachhandel oder über den Online-Vertrieb des Herstellers erhältlich. WD gewährt eine fünfjährige Garantie. Darüber hinaus werden neue Produktbezeichnungen eingeführt. Dementsprechend stehen die Farben Blue, Green und Black nun für spezielle Kategorien: WD Caviar Blue bezeichnet jetzt Lösungen, die seit 20 Jahren für Funktion und Zuverlässigkeit stehen. Green soll Produkte, die auf der WD GreenPower Technologie beruhen und daher leise und umweltfreundlich arbeiten, beschreiben. Die Black-Reihe umschreibt ab sofort Hochleistungsfestplatten für anspruchsvolle Nutzer.
Toshiba: Festplatten für Subnotebooks
Toshiba hat währenddessen neue 1,8-Zoll-Exemplare mit SATA-Anschluss vorgestellt. Das Modell MK8017GSG speichert 80 GB, die Version MK1617GSG 160 GB. Die Geschwindigkeit liegt bei 5.400 U/Min. Die Festplatten mit einer durchschnittlichen Zugriffszeit von 15 Millisekunden und acht MB Cache sollen vorrangig in Subnotebooks eingesetzt werden, um eine verbesserte Speicherleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht zu ermöglichen. Die Auslieferung an die Notebook-Hersteller soll im August beginnen.