Drei der wichtigsten Internet-Anbieter in den USA haben sich bereit erklärt, künftig Angebote mit möglicher Kinder-Pornographie zu sperren. Dies betreffe sowohl verdächtige Websites als auch Online-Diskussionsforen, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft von New York am Dienstag in der US-Metropole.
Vorbild für die gesamte Industrie
Bei den Providern handele es sich um Verizon, Sprint und Time Warner Cable. Es sei das erste Mal, dass eine solche Vereinbarung geschlossen worden sei. "Die Verbreitung von Kinder-Pornographie über das Internet ist schrecklich und muss gestoppt werden", erklärte die Staatsanwaltschaft. Die mit den drei Providern geschlossene Vereinbarung zum Kampf gegen diese Inhalte solle zum Vorbild für die gesamte Industrie werden.
Verizon mit seinen 8,2 Millionen Nutzern und Time Warner mit 7,9 Millionen Kunden gehören zu den größten Internet-Anbietern der USA. Sprint wiederum ist eines der drei größten Mobilfunk-Unternehmen.
Hayo Lücke
/ afp