Konkurrent Vodafone berechnet für die Nutzung seiner über 1.000 Hotspots zwischen 3,95 Euro für 30 Minuten und 24,95 Euro für eine 24-stündige Nutzung. Bei o2 kostet eine 30-minütige Surfsession für Nichtkunden fünf Euro, Vertragskunden zahlen 3,95 Euro. Der unabhängige Anbieter The Cloud stellt Pakete mit 30 bis 500 Inklusivminuten bereit. Dafür fallen zwischen 4,49 und 24,95 Euro monatlich an. Hotspot Deutschland bietet mit seiner SurfCard eine vergleichsweise günstige Internetnutzung. Die 60 Inklusivminuten kosten zwei Euro monatlich.
Sparen mit Fon
Richtig gespart werden kann bei der privaten FON-Community mit aktuell rund 240.000 Hotspots weltweit. Das Tagesticket kostet drei Euro. Stellen FON-Mitglieder ihren eigenen Internetzugang zuhause auch für die Nutzung durch andere FON-Surfer zur Verfügung, so können sie weltweit alle FON-Hotspots kostenlos nutzen.
UMTS-Flatrates oft teurer
Im Vergleich mit den immer häufiger angebotenen
UMTS-Datenflatrates lohnt sich die Hotspot-Nutzung allerdings nur, wenn die mobile Datennutzung nur hin und wieder erfolgen soll. Bei regelmäßiger Internetnutzung auf Reisen innerhalb Deutschlands rentiert sich der Abschluss einer mobilen Datenflatrate recht schnell. Im Gegensatz zu Hotspots, die lokal an bestimmte Orte wie Bahnhöfe, Flughäfen oder Hotels gebunden sind, sind die Datenflatrates meist fast flächendeckend nutzbar.
Angebote gibt es etwa von
Moobicent und
Moobiair, die monatlich 29,95 Euro beziehungsweise 34,95 Euro berechnet. Zu beachten ist jedoch, dass eine faire Nutzung vorausgesetzt wird. Bei mehr als zehn Gigabyte monatlichem Datenvolumen müssen die Nutzer mit
Geschwindigkeitsdrosselungen durch den Anbieter rechnen. T-Mobile will künftig schon ab fünf Gigabyte Daten-Aufkommen die Geschwindigkeit
kappen.
onlinekosten.de hat eine
Übersicht zusammengestellt, in der die einzelnen WLAN-Tarife aufgelistet werden.