Wenn im Server- oder Büroraum ein Feuer ausbricht oder Wasser eindringt, sind die sensiblen Daten in Gefahr. Um solchen Unglücksfällen vorzubeugen, hat der US-Hersteller
ioSafe nun zwei verschiedene Serien von Festplatten mit eingebautem Schutz vor Naturkatastrophen herausgebracht.
Wasser- und feuerfest
Die ioSafe 3.5-Reihen Pilot und Squadron schützen in erster Linie vor Schäden durch Überflutung oder Feuer, wobei die Erstgenannte höhere Speicherkapazitäten liefert, während die Squadron schneller arbeitet. Es handelt sich jeweils um 2,5-Zoll-Festplatten von Herstellern wie zum Beispiel Samsung oder Seagate, die dann wiederum in ein 3,5 Zoll großes Gehäuse gepackt werden. Mit der so genannten HydroSafe-Technologie sollen die Datenbunker vor Süß- und Salzwasser – auch bei komplettem Eintauchen – geschützt sein und gleichzeitig die Wärme abtransportieren. Ein spezieller Dämmstoff sorgt dafür, dass bei Temperaturen von über 71 Grad Wasserdampf austritt, um die Platte zu kühlen. Sie soll Temperaturen von bis zu rund 760 Grad Celsius überstehen.
Trotzt Wasser und Feuer: ioSafe 3.5.
Bild: ioSafe
Beide Serien sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Pilot-Modelle bieten Kapazitäten von 80 bis 320 Gigabyte (GB), einen Cache von acht Megabyte (MB) und rotieren mit 5.400 Umdrehungen pro Minute (U/Min). Die Preise beginnen bei rund 330 US-Dollar – etwa 212 Euro. Die Squadron-Varianten ab 360 Dollar sind mit 7.200 U/Min schneller und mit bis zu 16 MB Cache sowie 200 GB Speicher zu haben. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt bei zwölf Millisekunden. Ob die Festplatten auch hierzulande erhältlich sein werden, ist nicht bekannt.
Saskia Brintrup