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"Apple hat dank des ersten iPhones so viel gelernt", betonte Jobs in seiner fast zweistündigen Key-Note. Über sechs Millionen iPhones der ersten Generation seien innerhalb eines Jahres weltweit verkauft worden. Das sei ein Riesenerfolg. Jetzt sei die Zeit aber gekommen, der Welt ein neues iPhone vorzustellen. Dafür hat sich Apple jedenfalls wieder viel vorgenommen. Neben UMTS und HSDPA werden jetzt auch Software-Lösungen von Drittanbietern sowie zahlreiche Anwendungen für Geschäftskunden unterstützt. Zum Markteintritt ab dem 11. Juli dieses Jahres wird es bereits in 22 Ländern zu haben sein. Darunter wohl auch in Deutschland. Beim ersten iPhone waren es gerade mal sechs Länder.
Das neue Apple-Mobiltelefon ist flacher, hat eine schwarze Plastik-Rückseite, Knöpfe aus Metall, ein 3,5 Zoll großes Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 480x320 Bildpunkten, überraschenderweise wie bisher nur eine Zwei-Megapixel-Digitalkamera bietet aber laut Hersteller jetzt eine deutlich bessere Audio-Qualität als vorher. Außerdem nutzbar: das E-Mail-System Microsoft Exchange und eine Bluetooth-Schnittstelle. Abseits von UMTS-Netzen ist es dank der integrierten Quadband-Antenne in allen GSM-Netzen weltweit nutzbar.
300 Stunden Stand-by-Zeit
Auch in Sachen Energieeinsparung hat der Konzern Wort gehalten. Laut Jobs liege die Standby-Zeit jetzt bei rund 300 Stunden. Und wer nicht im UMTS-Netz unterwegs sei, könne sogar zehn Stunden lang sprechen. Apropos UMTS: zwischen fünf und sechs Stunden hält der Akku beim Non-Stop-Surfbetrieb. Musik laufen 24, Videos laufen maximal sieben Stunden bevor die Batterie neu geladen werden muss. Ebenfalls mit an Bord ist die Positionsbestimmung per Satellit, besser bekannt als GPS-Empfänger. Damit können Nutzer ihre Position über drei verschiedene Systeme bestimmen: GPS, die Lage der Sendemasten und über die verfügbaren WLAN-Netzwerke. Damit klappt die Positionsbestimmung auch in Gebäuden und tiefen Häuserschluchten.

Billiger: die 8GB-Variante des neuen UMTS-iPhones kostet nur noch 199 US-Dollar. Foto: Macrumors.com
Deutlich günstiger: 199 bzw. 299 US-Dollar
Interessant sind auch die neuen Preise: so kostet das UMTS-iPhone in der acht Gigabyte-Version 199 US-Dollar, die größere Variante mit 16 Gigabyte Speicher wird 299 US-Dollar kosten. Hinzu kommen allerdings noch die Kosten für den jeweils gewählten Tarif des Mobilfunkproviders, in Deutschland T-Mobile. Das 135 Gramm schwere und 116x62x12 Millimeter schmale Gerät wird nicht nur in Schwarz, sondern auch auch in Weiß zu haben sein - allerdings nur in der 16-GB-Version. Das 8-GB-Handy gibt es auch weiterhin nur in Schwarz.


