Touristen haben es dank Internet immer einfacher: Die Reiseplanung- und Buchung erfolgt immer häufiger online. Autofahrer wissen dabei schon länger die Routenplanungsmöglichkeiten von Googles Kartendienst "Maps" zu schätzen. Der Suchmaschinenbetreiber geht nun noch einen Schritt weiter und erweitert sein Angebot.
Noch nicht flächendeckend
Zusätzlich zur Berechnung der optimalen Route per Auto gesellen sich neue Funktionen. Maps-Nutzer können sich nun auch die gewünschte Strecke per öffentliche Verkehrsmittel anzeigen lassen. Derzeit ist dieses "
Google Transit" genannte Feature allerdings noch nicht flächendeckend verfügbar. Da in Deutschland die Verkehrsbetriebe noch kein grünes Licht für die Teilnahme an dem Dienst gegeben haben, ist er bislang ausschließlich in ausgewählten Städten Frankreichs, Italiens und Polens und in Großbritannien sowie nun auch in der Schweiz und in Österreich verfügbar. In den USA kann die Routenoption in mehr als 40 Städten genutzt werden.
Acht EM-Städte im Angebot
Ab sofort bietet Google Transit einen EM-Routenplaner für den öffentlichen Nahverkehr in allen acht Spielstädten der Euro 2008: Innsbruck, Wien, Salzburg, Klagenfurt, Basel, Bern, Genf sowie Zürich. Erstmals ist es auch möglich, länderübergreifende Strecken berechnen zu lassen. Die dazu nötigen Daten liefern die Schweizerische Bundesbahnen SBB, der VBZ Verkehrsbetriebe Zürich sowie der Österreichische Bundesbahn ÖBB. Mit Google Transit können detaillierte Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln berechnet und Haltestellen und Bahnhöfe in der Nähe des eigenen Standorts gefunden werden. Zudem bietet die Anwendung Informationen und Fahrpläne für bestimmte Haltestellen.
Der Clou dabei: Der EM-Routenplaner ergänzt die in Google Maps angelegten Fan Maps. Dank dieser Karten finden Fans die besten Plätze zum Fußballgucken, erfahren, wo es Fan-Meilen gibt und wie sie unabhängig vom jeweiligen Verkehrsmittel auf dem schnellsten Wege in die EM-Stadien gelangen.
Auch mit dem Handy nutzbar

Bus- und Bahnstrecken mit Maps finden.
Screenshot: onlinekosten.de
Maps zeigt dabei bis zu vier mögliche Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Optional kann noch die gewünschte Abfahrtszeit angegeben werden. Neben der Angabe der Bus- oder Bahnlinie gibt Maps auch Informationen zu den Ticketpreisen, die sich an den Standardpreisen für Erwachsene orientieren. Die neuen Anzeigemöglichkeiten sollen künftig auch auf dem Handy nutzbar sein. Die kommende mobile Version 2.2 des Google Kartendienstes soll laut Mitteilung im offiziellen
Google mobile Blog die öffentlichen Verkehrsmittel bei der Routensuche mit einbeziehen.