Der Software-Riese Microsoft hat am Donnerstag
die Eckpunkte des Juni-Patchday bekannt gegeben. So werden in diesem Monat insgesamt sieben Patches bereitgestellt, die mindestens ebenso viele Sicherheitslücken schließen werden.
Patchday am 10. Juni
Kommenden Dienstag, 10. Juni, wird der Software-Gigant aus Redmond insgesamt sieben Flicken für seine Produkte veröffentlichen. Den Schweregrad von jeweils drei der Bugs stuft Microsoft als "kritisch" und "hoch" ein. Ein Schlupfloch stellt eine mittlere Bedrohung dar. Betroffen sind die Microsoft-Produkte Windows 2000, XP und Vista, sowie Server 2003 und 2008.
Die drei kritischen Sicherheitslücken ermöglichen es Angreifern, auf den Rechnern ungeschützter Opfer Remotecode auszuführen. Möglich machen dies Fehler in Windows-Komponenten (Bluetooth, DirectX) und dem Internet Explorer. Die als hoch gekennzeichneten Patches betreffen allesamt Teile von Windows. Werden die Löcher nicht gestopft, besteht die Gefahr einer Denial-of-Service-Attacke. In diesen Zusammenhang ist es auch möglich, dass schadhafter Code auf die nicht geschützten Rechner geschleust wird. Das mittelschwere Problem liegt in Windows 2000 (Service Pack 4) verborgen. Auch hier ist Remotecodeausführung möglich.
Kampf den Schädlingen
Wie jeden Monat veröffentlicht Microsoft neben den sicherheitsrelevanten Patches eine aktualisierte Version des Tools zum Entfernen bösartiger Software. Sobald die Patches zum Download bereit stehen, wird unsere Redaktion umgehend darüber berichten.
Michael Müller