In wenigen Tagen wird die Marktankunft des
neuen iPhones erwartet. Apple hatte bereits Anfang März angekündigt, die Smartphone-Oberfläche für Entwickler künftig
freizugeben. Ein Unternehmen hat schon jetzt den Anfang gemacht: mit einem neuen
VoIP-Client will
sipgate den Mobilfunkprovidern ein Schnippchen schlagen – und im Gegenzug kostengünstige Gespräche über das Internet anbieten. Voraussetzung ist, dass das iPhone über das BSD Subsystem verfügt.
Ab einem Cent pro Minute
Nach eigenen Angaben ist sipgate der erste Anbieter in Deutschland, der eine native VoIP-Software für das iPhone zur Verfügung stellt. Mithilfe des Programms lassen sich innerhalb der Reichweite eines WLAN-Hotspots Telefonnummern anwählen, ohne dass das Gespräch über den Mobilfunkprovider berechnet wird. Je nach Art des Telefonats – ob in andere Mobilfunknetze oder zu ausländischen Anschlüssen – können auf diese Weise nicht unerhebliche Gebühren gespart werden: Sipgate bietet Tarife ab einen Cent pro Minute an, Gespräche in das Mobilfunknetz kosten minütlich 16,90 Cent. Auch eine Flatrate hat sipgate im Programm. Zusätzlich spendiert der Anbieter jedem Kunden unabhängig vom Aufenthaltsort eine Ortsrufnummer, sodass teures Handy-Roaming im Ausland umgangen werden kann.
"Uns begeistern VoIP und das iPhone gleichermaßen, beides hat den Telefoniemarkt revolutioniert", sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, die Betreiberin von sipgate. "Wir freuen uns, dass Apple das iPhone für Entwickler öffnen will und uns damit die Option eröffnet, unseren Kunden weitere leistungsstarke Applikationen anbieten zu können." Die VoIP-Software steht ab sofort kostenlos auf den Seiten von sipgate
zum Download bereit. Um die Anwendung installieren zu können, muss das BSD Subsystem bereits vorhanden sein.