Für Desktopsysteme hat die GPU-Schmiede die GeForce 9 Reihe bereits vorgestellt, jetzt folgt die mobile Variante GeForce 9M. Gleich neun verschiedene Chipvarianten bietet Nvidia den Notebookherstellern an.
Für jeden etwas
Für Anwender, die ihren Laptop als Multimediazentrale und als Spielekiste nutzen, bietet Nvidia die GeForce 9650M GS, 9600M GS, 9500M GS und die 9500M G an. Die Spezifikationen des Spitzenmodells können sich sehen lassen: Dank Multi-Core-Architektur verfügt der Chip über 32 Processing Cores mit 625 Megahertz (MHz), einen 1250 MHz schnellen Shader-Takt sowie einen Speichertakt von 800 MHz. Die Größe des Grafikspeichers darf bis zu 512 Megabyte betragen und ist mit einem 128-Bit-Interface angebunden.
Blu-ray und Hybrid-SLI
Nackt, wie Nvidia ihn schuf:
der GeForce 9650M-Chip.
Bild: Nvidia
Auch für die neue Generation der Flachmänner und Mini-Notebooks hat sich Nvidia gerüstet. Die GeForce 9300M GS, 9300M G, 9200M GS und 9100M G sollen viel Leistung auf wenig Raum bieten. Damit das Paket auch eine runde Sache wird, unterstützt die neunte Geforce M Generation Features von Blu-ray Profile 2.0 sowie Blu-ray Live. Auch Nvidias Hybrid-SLI-Technologie kommt zum Einsatz: Im Zusammenspiel mit einer integrierten Grafiklösung kann so beispielsweise der Akku geschont werden, indem nur die schwächere Karte genutzt wird.
Gegenüber der Vorgängerserie verspricht Nvidia 40 Prozent mehr Grafikleistung. Die ersten Notebooks mit Geforce 9M Chips sollen hierzulande bereits im Sommer erhältlich sein.
Marcel Petritz