Wer bislang als Satellitenkunde Fernsehen, Internet und Telefonie gleichzeitig nutzen wollte, war stets auf das Vorhandensein einer weiteren Antenne und eines zusätzlichen Telefonanschlusses angewiesen. Die Internetagentur Schott geht ab sofort bei ihrem satellitengestützten Dienst
SatSpeed andere Wege: Mit einer neuen Triple Play-Lösung, die – glaubt man den Versprechungen – auch bei schlechtem Wetter funktionieren soll.
Eigene Multifeed-Schiene
Das Betreiberunternehmen hat dazu die eingesetzte Tooway-Technologie von Eutelsat weiterentwickelt. Zur Anwendung kommt dabei eine eigens entwickelte Multifeed-Schiene, die ausschließlich mit den von Schott eingesetzten Antennen kompatibel sein soll. Das Ergebnis wäre eine vergleichbare Empfangsleistung wie die einer 75 Zentimeter im Durchmesser großen Antenne. Wie ebenfalls mitgeteilt wurde, sei damit ein störungsfreier Betrieb auch bei schlechtem Wetter garantiert.
Neuer VoIP-fähiger Router
Die Telefonie soll künftig über die neu vorgestellte SatSpeedVoIP-Box realisiert werden. Dabei handelt s sich um einen
VoIP-fähigen WLAN-Router mit integrierter Firewall, der über einen vierfach-Switch für drei nutzbare Ausgänge verfügt: ein Anschluss für zwei analoge Telefone sowie einen SO-Anschluss für ISDN-Endgeräte.
Der
Internetzugang über SatSpeed ist derzeit ab 39,90 Euro im Monat möglich. Dafür erhält der Kunde eine Flatrate mit Geschwindigkeiten von bis zu zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Eine Telefonie-Flatrate per VoIP für Gespräche in alle europäischen Staaten ist für monatliche 9,95 Euro extra zu haben. Wer sich für das Angebot interessiert, muss sich an den exklusiven Vertriebspartner Preisner Kommunikationstechnik wenden, der auch die Preise für die Hardware festlegt. Weitere Informationen dazu finden sich auf der
Produktseite der Internetagentur Schott.