Mit einem neuen
Sicherheitshinweis hat Microsoft für Wirbel in der Anhängerschaft des Apples-Browsers
Safari gesorgt. Wer unter Windows XP oder Vista das Programm für Surf-Ausflüge nutzt, setzt sich einer erhöhten Schadcode-Gefahr aus.
Schlechte Kombination
Konkret spricht Microsoft von einer "Bedrohungskombination": Das Problem läge darin, dass das Standardverzeichnis für herunter geladene Dateien beim Safari der Desktop ist. Durch die Art, wie dieser ausführbare Dateien behandelt, sei es möglich, dass Downloads ohne Wissen des Benutzers gestartet würden. "Ein Angreifer könnte den Anwender auf eine speziell konstruierte Website locken, die dann mit den Rechten des angemeldeten Nutzers Inhalte auf den Computer herunter lädt und ausführt", warnten die Entwickler.
Provisorischer Tipp: Standardspeicherverzeichnis wechseln
Derzeit sei Microsoft um eine Lösung des Problems bemüht, die entweder in Form eines kommenden Service Packs, per Monats-Update oder einem außerplanmäßigen Sicherheitsupdate angeboten werden wird. Bis es soweit ist empfiehlt Microsoft auf die Verwendung des Safaris zu verzichten – alternativ könne die Bedrohung provisorisch vermieden werden, wenn Nutzer das Standardspeicherverzeichnis des Browsers vom Desktop auf einen anderen Bereich verlagern.
André Vatter