Das Internet wird in Sachen Games in Kürze die Nase vorn haben. Das prophezeite Gameforge-Gründer Klaas Kersting im Rahmen der FMX-Tagung in Stuttgart. Auch Alex St. John, Chef des Gaming-Netzwerks Wild Tangent, spricht vom "Tod der Spielekonsolen".
Gewinn durch Kundenbindung
Communities wie Facebook und Youtube lieferten den Beweis für den Wunsch nach Begegnung auf einer gemeinsamen Online-Plattform, so Kersting weiter. Anbieter von Online-Games müssten ihre Kunden außerdem dauerhaft von der Qualität ihrer Titel überzeugen.
Oft werde mit den kostenlosen Spielen erst Geld verdient, wenn der Spieler sich Vorteile sichert oder seine Figur individualisiert. Somit hätten auch die Hersteller ein großes Interesse an Games, die die Nutzer langfristig in den Bann ziehen.
Gameforge bezeichnet sich als weltweit größter unabhängiger Anbieter von browser- und clientbasierten Online-Games wie zum Beispiel "OGame". Nach eigener Aussage haben sich 52 Millionen Spieler in 36 Ländern für Spiele des Herstellers registriert.
Dorothee Monreal