Das Online-Auktionshaus plant weitere Neuerungen für Verkäufer. Laut einer
Vorankündigung im eBay-Forum sollen Händler künftig bei einigen Auktionen dazu gezwungen sein, die
Bezahlmethode PayPal anzubieten.
Grund: Käuferschutz
Dem Eintrag zufolge müssen Verkäufer bei Auktionen mit einer Angebotsdauer von einem Tag den Käufern, die Bezahlung per
PayPal anbieten. Die Änderung soll am 30. Mai in Kraft treten. Als Begründung führt
eBay an, dass die Käufer bei Angeboten, die das Auktionshaus als stärker risikobehaftet betrachtet, den bestmöglichen Schutz erhalten sollen. Dieser soll dann durch den PayPal-Käuferschutz gewährleistet sein, der im Schadensfall bis zu 1000 Euro abdeckt. Die neue Regelung betrifft 1-Tag-Auktionen in den Kategorien Foto & Camcorder, Handy & Organizer, Kleidung & Accessoires, PC- & Videospiele, Audio & Hifi sowie Computer. Ob die Käufer nun tatsächlich mit PayPal bezahlen oder lieber andere, angebotene Zahlungssysteme nutzen, bleibt ihnen überlassen.
Das Portal hat bereits einige Neuerungen für Verkäufer umgesetzt. So wurde unter anderen das
Bewertungssystem umgekrempelt: Verkäufer dürfen Käufern nun keine negativen oder neutralen Bewertungen mehr geben. Darüber hinaus sollen Händler künftig bestimmte Standards einhalten, da sie ansonsten mit einer Rückstufung der Artikel-Anzeige in den Suchergebnissen rechnen müssen. Wer zu oft negativ aufgefallen ist, soll zum Beispiel für eine bestimmte Zeit zur PayPal-Nutzung
verpflichtet werden.