Der taiwanische Hersteller VIA hat ein Referenz-Design für ein neues Mini-Notebook vorgestellt. Nach dem
NanoBook, das Packard Bell für sein
EasyNote XS genutzt hat, folgt nun das OpenBook. Der Name beschreibt den Opensource-Charakter – Via stellt die CAD-Zeichnungen des Designs zum Download bereit, sodass die Hersteller das Aussehen anpassen können.
Kommunikativer Mini
Das OpenBook verfügt über ein 8,9-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel und wird von einem stromsparenden VIA C7-M ULV Prozessor angetrieben. Das Mini-Notebook basiert auf dem VIA VX800 Chipsatz, um die Grafikleistung kümmert sich der Chrome9-Chip. Der Rechner lässt sich mit verschiedenen Festplatten oder SSDs ausstatten und verträgt bis zu zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Außerdem soll es lediglich ein Kilogramm auf die Waage bringen und sehr kommunikativ sein. Die Hersteller, die das
Notebook später fertigen, können zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Integriert sind zwei Module, von denen eins
WLAN, Bluetooth und optional GPS liefert, und das zweite – je nach Region – Verbindungen per
WiMAX oder
HSDPA ermöglicht.
Windows oder Linux
Darüber hinaus befinden sich drei USB-Ports, ein analoger D-Sub-Ausgang (VGA) für einen Monitor oder Beamer sowie ein 4-in-1 Kartenleser an Bord. Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sind ebenfalls vorhanden. Trotz der geringen Größe hat VIA außerdem noch zwei Webcams mit zwei Megapixel vorgesehen, die jeweils auf der Vorder- und Rückseite angebracht sind. Beim
Betriebssystem haben die Hersteller die Wahl zwischen
Windows Vista Basic, XP und verschiedenen Linux-Distributionen. Die Akkulaufzeit fernab der Steckdose soll bei drei Stunden liegen. Nun bleibt abzuwarten, ob auf Basis des neuen Designs weitere
Konkurrenz für den "großen"
Eee 900 von Asus im Anmarsch ist.
Das OpenBook-Design. Bilder: VIA