Dienstag, 27.05.2008 15:11

Browsermarkt: gute Chancen für neue Anbieter

aus dem Bereich Sonstiges
Der internationale Browser-Markt ist seit Jahren ein heiß umkämpftes Pflaster. Neben dem Marktführer Internet Explorer von Microsoft gibt es noch noch eine ganze Reihe anderer Helfer wie Apples Safari, Mozilla Firefox und dem Opera-Browser, die Anwender bei der Navigation durch das weltweite Internet unterstützen sollen.

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Maxthon: Konkurrenz aus China

Trotz der harten Konkurrenz sehen auch kleinere, noch relativ unbekannte Hersteller von Internet-Browsern ihre Chancen auf dem Markt. Wie zum Beispiel das chinesische Unternehmen Maxthon. Vor sechs Jahren als "MyIE2" gestartet, basiert der gleichnamige Web-Browser auf der Engine des Internet Explorers und wartet mit vielen zusätzlichen Features wie Werbeblocker, Mausgesten und Skins auf. Neben Deutsch, Englisch und einer ganzen Reihe anderer Sprachen unterstützt der Navigationshelfer auch zwei asiatische Sprachen. Das Konzept der Chinesen stößt scheinbar auch bei anderen Unternehmen auf offene Ohren. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Internet Suchmaschinen-Riese Google bereits nicht unerhebliche Geldsummen in die Weiterentwicklung von Maxthon gesteckt hat.

Flock - der neue Social-Web-Browser aus den USA

Relativ neu auf dem Browser-Markt ist Flock. Der so genannte Social-Web-Browser aus den USA ist im vergangenen Jahr an den Start gegangen und basiert auf der Technik des Mozilla Firefox. Aber im Gegensatz zu Firefox finanziert hier nicht Google, sondern Yahoo die Weiterentwicklung des Browsers. Kein Wunder also, dass die Standardsuche in Flock über Yahoo läuft. Besonders interessant für die Nutzer ist allerdings eine personalisierbare Startseite, auf welcher angezeigt wird, ob beispielsweise neue Bilder von seinen Freunden oder neue RSS-Feeds verfügbar sind. Weitere Features sind die Integration von Blogging-Tools, der Bild-Upload zu Flickr und Photobucket, die Schnittstelle zu Facebook sowie der integrierte E-Mail-Webclient. Zudem können Favoriten mit eigenen Tags versehen werden.

Das Konzept scheint bei den Nutzern gut anzukommen. Laut Unternehmen sei der Browser bereits mehrere Millionen Mal herunter geladen worden. Besonders interessant für deutsche Anwender: in den nächsten Tagen soll eine speziell auf den deutschen Markt zugeschnittene Version zur Verfügung stehen. Zwar gibt es den Browser bereits in deutscher Sprache, es wurden allerdings bis dato nur die Menüs übersetzt.
Michael Friedrichs
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 Unscharfe Schriften bei allen außer beim Firefox (13 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von fruli am 29.05.2008 um 20:50 Uhr
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