Der Sommer naht, die Urlaubszeit steht vor der Tür. Viele verreisen wieder rund um den Globus und schießen dabei zahlreiche Fotos mit ihren Digitalkameras. Was tun, wenn die Speicherkarten voll sind? Online-Speicherplatz bietet sich an: auf die häufig gratis angebotenen Online-Festplatten, die per Internet überall verfügbar sind, lassen sich etliche Gigabyte speichern. Microsoft bietet nun seinen kostenlosen Web-Speicherservice
SkyDrive innerhalb seines Internetpakets
Windows Live unter anderem auch in Deutschland an.
Fünf Gigabyte Speicherplatz
In 24 zusätzlichen Ländern hat Microsoft seinen SkyDrive-Service gestartet, in Österreich und der Schweiz war er bereits seit Februar 2008 verfügbar. Damit wird SkyDrive nun in 62 Ländern und Regionen angeboten. Registrierten Nutzern mit Windows Live ID bietet Microsoft fünf Gigabyte (GB) Speicherplatz zur Speicherung von Daten, zuvor war es lediglich ein GB gewesen. Es gibt bei SkyDrive drei Arten von Ordnern. Der persönliche Ordner kann je nach Voreinstellung nur von dem Speicherplatzinhaber selbst eingesehen und genutzt werden. Zusätzlich lassen sich Ordner für Freunde freigeben. Öffentliche Ordner schließlich sind für alle SkyDrive-Nutzer einsehbar und zugänglich.
Neue Funktionen und Bugfixes
Microsoft hat seinem Web-Speicherplatz einige Neuerungen spendiert. Mit der neuen Kommentarfunktion ist es möglich zu jeder Datei, die in SkyDrive-Ordnern gespeichert wurde, Kommentare abzugeben. Fotos können nun auch Bildunterschriften enthalten, um Zusatzinformationen zu geben. Die Navigation wurde erleichtert: bei Klick auf eine Datei kann schnell durch alle Daten in einem Ordner geblättert werden. Vorschaubilder von Fotos werden nun größer angezeigt. Zusätzlich zu den Neuerungen hat Microsoft einige Bugs gefixt.
Neben Microsoft bieten etliche andere Anbieter ähnliche Dienste an. Einige Online-Speicherservices hat onlinekosten.de bereits näher angeschaut und in einer kleinen
Übersicht vorgestellt.

Fünf Gigabyte Online-Speicherplatz mit SkyDrive von Microsoft.
Zum Vergrößern anklicken. Screenshot: onlinekosten.de
Jörg Schamberg