Der DSL-Markt ist hart umkämpft. Der Spielraum für Preissenkungen wird bei den DSL-Anbietern dabei immer kleiner.
Versatel hatte im ersten Quartal 2008 einen
hohen Verlust in Höhe von rund 26,5 Millionen Euro gemeldet. Dennoch mischt sie weiter munter im DSL-Preispoker mit und senkt nun die Preise.
Mehr Speed für 2,50 Euro weniger
Versatel bietet seit Januar 2008 ein
Baukastensystem für seine DSL-Zugänge an. Als Basis dient eine Internetflat mit einer Bandbreite von 2.000 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) für 19,90 Euro. Als Zusatzoption können die höhere Bandbreiten 6.000 oder 16.000 Kbit/s gewählt werden, für die bisher ein Aufpreis von fünf beziehungsweise zehn Euro gezahlt werden musste. Ab sofort reduziert Versatel diesen Zuschlag für Neukunden um jeweils 2,50 Euro, so dass Kunden für mehr Speed nun monatlich 2,50 oder 7,50 Euro zahlen müssen. Die weiteren Zusatzoptionen wie die Festnetz- oder Handy-Flatrate bleiben mit monatlich 7,50 Euro preislich unverändert. Die Preissenkung gilt zudem nicht für Bestandskunden.
Sechs Monate lang je fünf Euro sparen
Im Mai hält Versatel noch ein weiteres Bonbon parat. Kunden, die sich mindestens für die Basis-Flatrate mit 2.000 Kbit/s und die Zusatzoption Festnetz-Flat entschieden haben, zahlen in den ersten sechs Monaten fünf Euro weniger im Monat. In allen Versatel-Paketen ist ab sofort sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden kostenfrei "Versatel Mail Basic" enthalten. Versatel-Kunden erhalten damit erweitere Mailservices wie zehn E-Mail-Adressen und Speicherplatz von einem Gigabyte für ihre E-Mail-Kommunikation.