Die Nachricht, dass Samsung das Geschäft mit der Herstellung von Notebooks niederlegen möchte, verbreitete sich in der IT-Branche rund um den Erdball wie ein Lauffeuer. Zuvor hatte das britische Magazin PC-Pro
berichtet, der Gerätehersteller wolle aufgrund schlechter Verkaufszahlen spätestens 2011 die Laptop-Sparte einstampfen – sofern es zu keinen erheblichen Besserungen in den Absatzstatistiken komme. Samsung reagierte nun mit einem Dementi.
"Das Gegenteil ist der Fall"
Der Redaktion von onlinekosten.de liegt ein offizielles Statement von Samung vor, in dem der Gerätehersteller die Meldungen weit von sich weist: "Samsung hat keine Pläne gefasst, das Notebook-Geschäft jetzt oder in Zukunft einzustellen. Das Gegenteil ist der Fall. Im August 2007 hat Samsung Notebooks in den italienischen Markt eingeführt und nun gerade im März 2008 auch in den polnischen Markt." Für dieses Jahr seien darüber hinaus weitere Produkteinführungen in mehreren europäischen Ländern geplant, heißt es in der Stellungnahme.
Nummer fünf mit Wachstumspotential
Laut einer Statistik des Marktforschungsinstituts GFK belegt Samsung als Notebook-Hersteller derzeit den fünften Platz hinter Acer, Fujitsu Siemens Computers, HP und Toshiba und legte zwischen den Jahren 2006 und 2007 ein Wachstum von rund 67 Prozent hin. Der gesamte Notebook-Markt konnte in diesem Zeitraum lediglich um 27 Prozent zulegen. 250.000 Laptops hat Samsung nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr verkauft. Für das laufende Jahr ziele man einen Absatz von 465.000 Einheiten an.
André Vatter