Eigentlich soll ein Update dazu dienen, Stabilität und Sicherheit zu verbessern. Das letzte große Update für das Microsoft Betriebssystem Windows XP ist seit 7. Mai offiziell
verfügbar. Seitdem häufen sich jedoch auch die Klagen von XP-Nutzern, die das Service Pack 3 auf ihrem Rechner installiert haben.
Endlos-Reboot
Bei AMD-Rechnern könnte es mit dem neuen Service Pack zu endlosen Neustarts des Rechners kommen. Microsoft hat dieses Problem jetzt selbst eingestanden. Das Microsoft Produkt-Team wies in seinem Update Blog darauf hin, dass diese Problematik nur bei bestimmten AMD-PCs auftritt. Windows XP Images, die ursprünglich als OEM für Intel-basierende Rechner gedacht waren, seien auch auf AMD Rechnern installiert worden. Ein Wert in der Registry, der bei Images gesetzt wurde, die mit Intel Prozessoren erstellt wurden, veranlasst den für das Powermanagment zuständigen Treiber intelppm.sys zum Laden während des Bootvorganges. Bei AMD-Systemen mit Service Pack 3 verursacht der Versuch intelppm.sys zu laden einen blauen Bildschirm und wiederholtes Rebooten.
Einsatz eines Filters
Microsoft plant daher den Einsatz eines Filters, der betroffene Rechner von einem Download des Service Pack 3 abhält. An einem geeigneten Fix werde gearbeitet. Kunden die von diesem Problem betroffen sind können sich nach Unternehmensangaben auch an den Microsoft Customer Support wenden, um dort Hilfestellung zu erhalten.
Hilfe gibt es bereits schon jetzt von anderer Seite. Der ehemalige Microsoft Mitarbeiter Jesper Johansson hat auf seiner Internetseite ein Tool zum kostenlosen
Download bereitgestellt, das bei AMD-Rechnern allerdings vor Installation des Service Pack 3 aufgespielt werden muss. Das Tool soll angeblich das Laden des Intel-Treibers verhindern.