Mit einer Runderneuerung der Programmstruktur läutet der Pay-TV-Sender
Premiere den Sommer ein. Künftig wird es für Neukunden nur noch vier Programmpakete geben, was zu einer besseren Übersichtlichkeit führt. Allerdings werden die Pakete dadurch auch teurer.
Pakete für 19,99 Euro
Ab dem 1. Juli können Neukunden zwischen den Paketen
Premiere Fußball Bundesliga,
Premiere Sport,
Premiere Film und
Premiere Familie wählen. Sie kosten jeweils
19,99 Euro bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Wer sich nur ein Jahr an den Pay-TV-Sender bindet, muss monatlich fünf Euro Aufpreis zahlen. Bisher war es möglich, aus sieben Premiere-Paketen ab 9,99 Euro im Monat auszuwählen. Wer sparen möchte, kann auch künftig Kombi-Pakete buchen. Ein 2er-Paket kostet
34,99 Euro wenn der Vertrag über zwei Jahre läuft und 39,99 Euro bei einem Jahr Laufzeit. Alle Pakete werden für
44,99 Euro beziehungsweise 49,99 Euro im Monat angeboten.
Die Strategie hinter diese Maßnahme ist deutlich: Premiere möchte den durchschnittlichen Monatsumsatz pro Kunde erhöhen. Durch den
Verlust der Bundesliga-Rechte Ende 2005 war der Münchner Abo-Sender gezwungen, seine Preise
massiv zu senken. Jetzt, wo die Bundesliga mindestens noch ein Jahr bei Premiere übertragen wird, zieht man die Preise aufgrund der zurückgewonnen Exklusivität im attraktiven Bundesliga-Geschäft wieder an.
Das sieht auch Premiere-Chef Michael Börnicke so: "Die neue Angebotsstruktur schafft die Voraussetzung für nachhaltiges Abo-Wachstum und steigende Umsätze pro Abonnent, wir erwarten uns kräftige Impulse für das Neugeschäft." Die Vorteile für die Kunden lägen in dem vereinfachten, übersichtlicheren Einstieg in die Welt von Premiere.