Wo war denn gleich noch einmal...? Eine bestimmte Adresse in einer Stadt wird heute meist nicht mehr auf Stadtplänen aus Papier gesucht. Schneller und komfortabler sind da die Online-Kartendienste im Internet. Sie leisten mit ihren kostenlosen Zusatzservices ein vielfaches mehr als nur das Auffinden eines bestimmten Punktes auf der Landkarte. Der Suchmaschinenbetreiber Google etwa hat seinen Kartendienst
Google Maps nun mit Einträgen aus Wikipedia und mit Fotos von Googles Bildersammlung Panoramio verknüpft.
Bereits zuvor bei Google Earth
Beide Funktionen sind für Nutzer von
Google Earth nichts Neues, da Lexikoneinträge und Fotos dort schon länger zum Einsatz kamen. Maps hat diese Features nun übernommen. Die nun auch in der deutschen Maps-Version unter
maps.google.de verfügbaren Zusatzservices lassen sich auf Wunsch in die Karten ein- und ausblenden. Dazu ist oben rechts neben der Auswahl des Kartendarstellungsmodus das Schaltfeld "Mehr" hinzugekommen. Nach einem Klick auf diesen Button können
Fotos und
Wikipedia durch Setzen je eines Hakens aktiviert werden.
Die Wikipedia-Einträge werden nach einem Klick auf ein quadratisches "W"-Symbol zunächst als Kurzform angezeigt. In größeren Städten wie etwa Berlin geht jedoch durch Zuschaltung der neuen Features die Übersichtlichkeit ein wenig verloren, da die ganze Karte nun mit zahlreichen Wikipedia-Symbolen und Foto-Thumbnails zugepflastert ist.

Wikipedia nun auch bei Google Maps.
Zum Vergrößern anklicken. Screenshot: onlinekosten.de
Jörg Schamberg