Die multimedialen Angebote im Netz schießen überall wie Pilze aus dem Boden. Immer mehr
Media-Player,
Videoportale und
Mediatheken zeigen ein breites Film, Serien- und Musikangebot. Microsoft hat nun sein Instant Messagingprogramm
Live Messenger mit einem VideoStream-Feature ausgestattet.
Online-Videos sind populär
Nach Angaben von Microsoft schauen sich rund 81 Prozent der deutschen Internetsurfer gerne Videos im Internet an. Der Windows Live Messenger sei mit rund 300 Millionen aktiven Accounts der weltweit meist genutzte, kostenlose Instant Messenger. Daher lag es nahe beide Online-Aktivitäten zu verknüpfen. "Mit Messenger TV wird Video-Schauen zum sozialen Ereignis: User können sich über den Windows Live Messenger gemeinsam Filme ansehen und gleichzeitig im Chat darüber diskutieren" erläutert Dorothee Ritz, Country Manager Microsoft Online Services Group.
Mit einem Buddy über Filme chatten

Messenger TV: Kino-Trailer beim Chat anschauen.
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Screenshot: onlinekosten.de
Zur Nutzung der neuen Videostream-Funktion, muss lediglich ein Kontakt aus der Buddy-Liste ausgewählt werden, der gerade online ist. Im Messenger Unterhaltungsfenster wird nach einem Klick auf "Liste der Programme" dann unter anderem "Messenger TV" als Anwendung angezeigt. Der Kontakt erhält nun eine Einladung. Nach Annahme kann der Chat inklusive der neuen Videofunktion gestartet werden. Zur Auswahl stehen mehrere Kanäle: Nachrichten, Unterhaltung, MTV, Sport, Lifestyle sowie Computer & Technik. Messenger TV greift dabei laut Microsoft auf das Videoangebot von MSN Video mit Content-Lieferanten wie Sony BMG und MTV zurück.
Die zuständigen Microsoft-Manager versprechen sich von dem neuen Angebot vor allem ein gutes Geschäft. "Durch diesen innovativen Kanal gewinnen Portal und Windows Live Services deutlich an Attraktivität für Werbekunden und potenzielle Content-Partner. Mit Messenger TV haben Werbekunden ganz neue Möglichkeiten, eine junge Zielgruppe anzusprechen", so Markus Frank, Director Sales & Trade Marketing Microsoft Digital Advertising Solutions.
Jörg Schamberg