Zugegeben:
Skype kann schon eine Menge. Mithilfe des kleinen Instant Messaging-Programms können Nutzer sich kostenlos in Sprach-Chats unterhalten, SMS versenden und Dateien austauschen. Doch die Konkurrenz schläft nicht,
und so will das niederländische Unternehmen Nimbuzz noch einen Schritt weitergehen und schickt seine gleichnamige Software in das Rennen um die beste mobile Kommunikationszentrale.
Freunde ins Netz einladen
Anders als Skype unterstützt Nimbuzz eine Reihe von
Instant Messaging-Diensten, darunter MSN, ICQ, AIM - und auch Skype; daneben bietet das Handy-Programm Schnittstellen zu 23 sozialen Netzwerken wie Facebook und Myspace. Sobald die Installation abgeschlossen ist, werden sämtliche bestehende Kontakte zu einer Liste zusammengeführt, sodass der Nutzer in Echtzeit angezeigt bekommt, welcher Freund gerade online ist. Sollte jemand fehlen, reicht der Versand einer "Buzz"-Benachrichtigung, die den betreffenden Nutzer darum bittet, sich im Netz anzumelden. Mit Nimbuzz mobile können dann Einzel- oder Gruppen-Chats eröffnet werden. Auch die Möglichkeit zum Tausch von Dateien, Fotos und Klingeltönen ist inklusive – zudem lassen sich innerhalb des Nimbuzz-Netzwerkes kostenlos SMS verschicken. Daneben werden einige interessante Netzdienste angeboten, wie die Online-Dateigalerie mit unbegrenztem Speicherplatz oder eine Sicherheitsfunktion zum Sichern und Wiederherstellen von Telefonbucheinträgen. Nimbuzz lässt sich sowohl mobil als auch vom heimischen Rechner aus benutzen.
Mit mobilem VoIP kräftig Kosten sparen
Nimbuzz-Oberfläche: Mehr als nur
Instant Messaging. Bild: Nimbuzz
Vor allem für Besitzer eines
WLAN-fähigen Smartphones (rund 90 Geräte werden heute unterstützt) oder für Kunden eines
Daten-Flatrate-Tarifs ist jedoch eine weitere Funktion von ganz besonderem Interesse: die Möglichkeit zu mobilen
VoIP-Gesprächen – die für beide Zielgruppen kostenlos sind. Wer nicht über ein Endgerät der Symbian-Serie 60 verfügt, kann auch ein Java-fähiges Handy einsetzen, wobei dann die sogenannte "Hybrid-VoIP"-Lösung (wie sie Skype verwendet) zum Einsatz kommt, um internationale Mobiltelefonate zum Preis einer lokalen Einwahl zu führen – entsprechende Rufnummern stehen in 50 Ländern bereit. Übrigens: Das
iPhone von Apple wird derzeit noch nicht unterstützt, eine Integration sei aber bereits in Arbeit, ließ das Unternehmen mitteilten.
Wer sich für Nimbuzz interessiert, kann sich die Software über die
Seite des Herstellers, oder vom Handy aus unter m.nimbuzz.com herunterladen.