Die Hamburger
HanseNet ist weiter auf Wachstumskurs. Mit der
deutschlandweit bekannten Endkundenmarke Alice vertreibt die Tochter von Telecom Italia DSL- und Festnetzanschlüsse. Weiterhin durchaus erfolgreich, wie die aktuellen Quartalszahlen belegen.
Steigender Ertrag
In den ersten drei Monaten des Jahres erwirtschaftete HanseNet einen Gesamtumsatz von 303 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres nahm das Unternehmen "nur" 198 Millionen Euro ein, was ein Umsatzplus von rund 53 Prozent bedeutet. Der erwirtschaftete Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich im ersten Quartal auf 59 Millionen Euro - zehn Millionen Euro mehr, als noch im Vorjahr.
Am 31. März dieses Jahres zählte HanseNet insgesamt 2,37 Millionen Kunden für
Alice DSL. Im Vorjahr waren es 2,12 Millionen. Dies entspricht einem Wachstum von zwölf Prozent, was nun nicht wirklich einem Quantensprung gleicht. Nimmt man hinzu, dass im ersten Quartal 2008 die Portierung der Schmalband- und DSL-Kunden von AOL zu Alice abgeschlossen wurde, so offenbart sich dem Betrachter eine Entwicklung, die nicht unbedingt Euphorie auslöst.
HanseNet zufrieden
Dennoch zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Die Alice-Mobilfunkoption, die mit Kooperationspartner o2 realisiert wird, sei ein "besonderer Erfolg". Bis Ende März 2008 konnte man 423.000 Mobilfunkkarten unter den Kundenstamm bringen. Für die kommenden Monate hat sich HanseNet auf die Fahne geschrieben, den Kundenservice weiter zu optimieren. Außerdem denke man darüber nach, weitere Optionen einzuführen, die den Kunden Mehrwert bieten. Man darf gespannt sein, hat
Alice mit DSL, Telefonie (Festnetz wie Mobilfunk) und
homeTV schon echtes
Triple-Play zu bieten.