Am kommenden Dienstag, 13. Mai, ist es wieder so weit: der Software-Gigant Microsoft flickt eine Reihe seiner Produkte. Betroffen sind diesmal Windows, Office, Windows Live OneCare, Antigen, Windows Defender und Forefront Security.
Kritische Lücken
Insgesamt drei von Microsoft als kritisch eingestufte Lücken werden voraussichtlich am 13. Mai gestopft. Dies gibt Microsoft
auf einer Infoseite bekannt. Zwei der Sicherheitslecks befinden sich in Microsoft Office - um genau zu sein Office 2000, XP, 2003, 2007, Word Viewer 2003 sowie Office 2008 für Mac. Durch die Falltüre ist es einem Angreifer möglich, schädlichen Code auf den Rechner des Anwenders zu schleusen. Die dritte kritische Lücke befindet sich in diversen Betriebssystemen von Microsoft. Um alle zu nennen, Windows 2000, XP sowie Server 2003.
Bei Windows XP und Server 2003 sind neben den 32-Bit- auch die 64-Bit-Versionen betroffen. Auch hier ist Remotecodeausführung möglich, wenn die Löcher nicht bereinigt werden.
Vom Beschützer zum Gejagten
Zahlreiche Sicherheitsprogramme von Microsoft (Windows Live OneCare, Antigen, Windows Defender und Forefront Security) bilden selbst eine Angriffsfläche für Hacker, wenn der kommende Woche erscheinende Patch nicht installiert wird. Angreifer können eine Denial-of-Service-Attacke ausführen und ganze Systeme lahmlegen. Außerdem veröffentlicht Microsoft, wie in jedem Monat, eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software. Sobald die Updates zur Verfügung stehen, wird die Redaktion selbstverständlich darüber berichten.