
Bei VoIP-Anbieter
Bellshare gibt es Neuigkeiten in Sachen Plauderpauschale zu vermelden. Setzten die Hamburger bislang den monatlichen Preis für ihre Telefon-Flatrate nur als
Sonderangebot vorübergehend herab, ist die Kostensenkung diesmal dauerhaft. Damit kostet die Bellshare Flat nun generell 5,99 Euro im Monat, statt der bislang gültigen 7,99 Euro. Damit sind alle Telefonate ins deutsche Festnetz bereits abgedeckt, Verbindungen zu den inländischen Mobilfunknetzen werden mit 14,90 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Zusätzlich erhalten Kunden monatlich ein Kontingent von 200 Freiminuten, die sie für Gespräche in die Festnetze von 30 Ländern weltweit nutzen können, darunter zahlreiche europäische Nachbarn und die USA. Die Vertragslaufzeit beträgt hier mindestens drei Monate, eine Sprachmailbox sowie ein Fax2Mail-Service sind bereits inklusive.
Pauschale für alles mit Haken

Auch
1XNet hat jetzt unter dem Namen
Flat2Surf eine Telefoniepauschale eingeführt. Die VoIP Flat hat einige Besonderheiten: Nicht nur, dass sie sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden zu haben ist. Sie deckt außerdem die üblichen Inlandsgespräche ins Festnetz ebenso ab, wie die Verbindungen zum nationalen Mobilfunk sowie alle Auslandstelefonate. Dafür zahlen Privatkunden 19,99 Euro im Monat, Geschäftskunden werden mit 94,01 Euro im Monate zur Kasse gebeten. Allerdings hat das Angebot auch einen Haken: 1XNet legt hier ein Fair Use Prinzip zugrunde, das sich an der bisherigen Telefonrechnung orientiert. So richtet sich das Angebot VoIP Flat Privat an Kunden, die zurzeit nicht viel mehr als 30 Euro Gesprächskosten im Monat ansammeln, bei den Geschäftskunden legt der VoIP-Anbieter 120 Euro momentane Gesprächskosten zugrunde. Eine Mindestvertragslaufzeit sieht 1XNet nicht vor, eine geografische Rufnummer aus dem Vorwahlgebiet des Kunden sowie ein Anrufbeantworter sind im Angebot bereits enthalten. In Kürze soll es zudem möglich sein, weitere Rufnummern und Anrufbeantworter für den Tarif zu beziehen.
VoIP für die Breitband-Wüste

Aus dem Hause
Yato kommen gute Nachrichten für Kunden, die in der Breitbandinternet-Wüste leben. Der Anbieter will die verbliebenen DSL-Versorgungslücken stopfen und schickt dazu Triple-Play per Satellit ins Haus. Für die Internetverbindung selbst stehen Tarife mit unterschiedlichen Bandbreiten von bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Downstream und maximal 128 Kbit/s im Upstream gewählt werden. Für die VoIP-Telefonie stellt Yato jedoch, anders als die meisten anderen Anbieter solcher Pakete, gesonderte Bandbreite zur Verfügung. Kunden haben die Auswahl zwischen einem Telefontarif mit minutenbasierter Abrechnung oder einer VoIP-Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz. Bei Yato-Telefonie werden keine monatlichen Grundgebühren fällig, dafür kostet eine Verbindung ins deutsche Festnetz 1,50 Cent pro Minute. Für die Yato-Flat werden hingegen 9,90 Euro im Monat fällig, dafür sind alle Gespräche ins deutsche Festnetz abgedeckt. Telefonate zu den inländischen Mobilfunknetzen kosten einheitlich 20 Cent pro Minute, Auslandsverbindungen sind ab 2,38 Cent pro Minute möglich. Gespräche zwischen Yato-Kunden sind, wie bei VoIP üblich, generell kostenlos.