Apple schafft es immer wieder das iPhone in die Schlagzeilen zu bringen - und zwar nicht durch ausgefeilte PR-Aktionen, weltweite Werbekampagnen oder durch eindrucksvolle Produkt-Events – sondern einfach dadurch, indem das Unternehmen jeden Kommentar zum Superhandy verweigert. Steve Jobs und Co. können sich voll und ganz auf die Arbeit der brodelnden Gerüchteküche der Netzwelt verlassen.
Breite Palette an Möglichkeiten
So machte kurz nach der Einführung des iPhones die Nachricht die Runde, dass bald ein
UMTS-fähiges Endgerät den Kassenschlager ablösen würde. Je mehr Monate ins Land gingen, desto mehr verdichtete sich dieser Verdacht, sodass onlinekosten.de bereits am Anfang März die Meldung veröffentlichen konnte:
im Sommer ist es soweit. Doch die Gerüchte reißen nicht ab: aus dem iPhone soll mittelfristig ein
Klapphandy werden, eine ganze
iPhone-Familie im Stil der iPod-Serie sei in Arbeit oder man plane die Integration eines
GPS-Empfängers.
iPhone mit "haptischer Resonanz"
Jüngste Spekulationen widmen sich einer innovativen Bedienform, kurz "haptische Resonanz" genannt. Die ersten Meldungen wurden verbreitet, als der ehemalige Apple-Manager Clent Richardson als neuer CEO zu Immersion Corporation wechselte, eine US-Patentschleuder, die sich auf die Entwicklung innovativer Bedientechnologie eingeschworen hat. Wie der amerikanische Branchendienst Palluxo nun meldet, stecke dahinter eine neue strategische Partnerschaft zwischen Immersion und Apple. Ein anonymer Informant will bestätigt haben, dass sich die Verantwortlichen beider Unternehmen bereits zu Gesprächen getroffen hätten, um die Implementierung berührungsempfindlicher Elemente im iPhone voranzutreiben. Dank der haptischen Resonanz sollen sich Befehlseingaben über das Touch-Display so anfühlen, wie auf einer richtigen Handytastatur. Dazu quittiert das Mobiltelefon jede Berührung mit einer kurzen Vibration oder Bewegung.
André Vatter