Als Schwestermodell zum Nokia 6600 slide wird das Nokia 6600 fold auf den Markt kommen. Das Klapphandy auf Basis der Series40-Plattform misst 88x44x16 Millimeter, wiegt 110 Gramm und ist mit zwei Displays ausgestattet. Praktisch: das Telefon soll sich mit einem einfachen Tastendruck öffnen lassen.
Nokia 6600 fold
Das Hauptdisplay auf der Innenseite erlaubt die Darstellung von 16 Millionen Farben - bei einer Auflösung von 240x320 Bildpunkten. Auf der Außenseite informiert ein 128x160 Pixel kleiner Schwarz-weiß-Bildschirm über eingehende Anrufe und Nachrichten beziehungsweise über die aktuelle Uhrzeit. Im Standby-Betrieb ist das Außendisplay praktisch unsichtbar. Zweimaliges Antippen soll dazu führen, dass es "erwacht". Neben Radio und MP3-Player ist auch eine 2-Megapixel-Kamera mit achtfachem Digitalzoom nutzbar.
Für eine weltweite Erreichbarkeit wurde neben einer Quadband-Antenne auch
UMTS-Unterstützung integriert. Richtig schnelle Datenverbindungen sind allerdings nicht möglich, da es an
HSDPA-Technik hapert. Wer sich in einem nicht mit UMTS ausgebauten Gebiet aufhält, kann auf
EDGE zurückgreifen. Sofern die Handys beider Gesprächspartner in einem UMTS-Netz eingebucht sind, können auch Videotelefonate geführt werden.
Es geht auch im Klappdesign: Nokia 6600 fold. Bilder: Nokia
Klein fällt der interne Speicher aus. Er fasst gerade einmal 18 Megabyte an Daten. Allerdings lässt er sich über eine microSD-Karte auf bis zu vier Gigabyte erweitern. Eine Speicherkarte mit 512 Megabyte ist im Lieferumfang ebenso enthalten wie ein Stereo-Headset und eine kleine Schutztasche. Kabellose Dateiübertragung ist über die Bluetooth-Schnittstelle möglich.
Trotz der im Vergleich zum Nokia 6600 slide etwas magereren Ausstattung kostet das Nokia 6600 fold etwas mehr. Nach derzeitigem Stand wird es ohne Vertrag für etwa 325 Euro angeboten. Der Akku liefert Energie für bis zu vier Stunden Sprech- und rund zwölf Tage Bereitschaftszeit.