Freitag, 25.04.2008 14:31

Merkel soll Raubkopien zur Chefsache erklären

aus dem Bereich Sonstiges
Rund 200 Künstler, Musiker und Schauspieler fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief dazu auf, die Eindämmung illegaler Downloads ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören beispielsweise Herbert Grönemeyer, Til Schweiger, Bernd Eichinger und Tokio Hotel.

Anzeige
Mehr Gewinn durch Raubkopien?

In dem Schreiben heißt es, Filme, Musik und Hörspiele würden mittlerweile millionenfach heruntergeladen, ohne dass die Rechteinhaber eine entsprechende Entlohnung erhalten. Vor allem Nachwuchstalente würden dadurch benachteiligt. Eine Lösung des Problems liefern die Verfasser des Briefes gleich mit: Nach französischem und englischem Vorbild, sollen Internetprovider mehrfach auffällig gewordene Kunden den Internetzugang komplett sperren können. Der durch Tauschbörsen verursachte Traffic erreiche nach Schätzungen zufolge in Deutschland inzwischen einen Anteil von 70 Prozent des gesamten Internetverkehrs. Laut den Verfassern profitieren die Internetprovider massiv von diesem Umstand und verweigern die Verantwortung zum Schutz geistigen Eigentums.

Schwere Geschütze

Zu den Organisatoren der Aktion gehören unter anderem die GEMA, die GVU und der Bundesverband Musikindustrie (BVMI). Der Vorsitzende des BMVI, Dieter Grony, gibt an, dass das Problem der Internetpiraterie die Kreativwirtschaft, die Telekommunikationsindustrie und den Verbraucher- und Datenschutz betrifft und nur gemeinschaftlich gelöst werden könne.

Aus dem Brief wird deutlich, in welchem Dilemme die Musikindustrie steckt. Auf der einen Seite gehen die CD-Verkäufe und damit die Umsätze immer weiter zurück. Auf der anderen Seite könnte aber deutlich mehr Geld verdient werden, wenn auf Zwangsfesseln wie Kopierschutz-Mechanismen verzichtet und der Preis für legale Downloads im Preis gesenkt und nicht wie immer wieder gefordert erhöht würde. Erst wenn sich daran etwas ändert, dürfte die Zahl der illegalen Downloads deutlich sinken.
Marcel Petritz
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Tokio Hotel.... (15 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von studir am 22.05.2008 um 17:40 Uhr
 200 Mann zum an die Wand stellen (13 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Andre St. am 27.04.2008 um 09:34 Uhr
 mein gott (7 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von souli am 25.04.2008 um 19:30 Uhr
 Das war doch abzusehen. (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von digitall am 25.04.2008 um 17:15 Uhr
 Suche

Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs