Eine Sicherheitslücke im Internet Information Server wird derzeit zahlreichen Internetnutzern zum Verhängnis: Sie werden unmerklich von harmlosen Websites auf schädliche umgeleitet, die ihre PCs nach Schwachstellen durchscannen, durch die sich Schädlinge einzuschleusen lassen. Die Virenbekämpfer von Panda Security warnen: Bereits 282.000 Websites sind betroffen.
Code prüfen und String löschen
Website-Betreiber und Administratoren können dem Treiben ein Ende bereiten, indem sie den Quellcode ihrer Websites überprüfen. Befindet sich der String "script src=http://www.nihaorr1.com/1.js" darin und ist er mit einem Iframe-Tag verbunden, so ist die Seite von dem Angriff betroffen. Erste Hilfe: Die Textstelle entfernen und den Serveradministrator informieren.
Wer sichergehen will, dass seine Websites bereinigt sind, kann auch die kostenlose Software "Panda ActiveScan 2.0" zu Hilfe nehmen, die unter
www.infectedornot.com erhältlich ist. Weitere Informationen über Webhosting gibt es im
Webhosting-Ratgeber von onlinekosten.de.
Dorothee Monreal