Ab sofort können auch Kunden des
Breitband- und Mobilfunk-Providers
Vodafone eine Flatrate für alle deutschen Standard-Verbindungen nutzen. Für
79,95 Euro monatlich sind über die
SuperFlat XL alle Gespräche in das deutsche Festnetz und zu nationalen Mobilfunkanschlüssen möglich. Wer sich zum angeschlossenen Vertrag ein neues Handy wünscht, muss
zehn Euro mehr im Monat bezahlen. Doch handelt es sich wirklich um eine Flatrate? Nein! Ein Blick in das Kleingedruckte unter den Tarifdetails auf der Vodafone-Homepage verrät, dass es eine Beschränkung gibt.
Telefonieren - aber nicht zu viel
Dort heißt es wörtlich:
" Bei Überschreiten von 250 Stunden in einem Abrechnungszeitraum im 60/1-Takt besteht eine erleichterte Kündigungsmöglichkeit für Vodafone." Konkret heißt das, wer täglich deutlich mehr als acht Stunden telefoniert, kann von Vodafone noch vor Ende der Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren gekündigt werden. Für die meisten Nutzer dürfte das Limit kaum zu erreichen sein, trotzdem ist der Begriff "Flatrate" für die SuperFlat XL genau genommen eine falsche Fährte.
Alles andere als ein Schnäppchen sind darüber hinaus alle Verbindungen, die ins Ausland geführt werden. Gespräche in europäische Länder kosten zwischen 71 Cent und 1,02 Euro pro Minute, Verbindungen in die USA und nach Kanada kosten pro Minute 1,12 Euro. Noch teurer wird es bei Telefonaten in die restliche Welt. Dann gilt ein Minutenpreis in Höhe von 1,94 Euro.
Auf Wunsch haben alle Kunden die Möglichkeit, die Zuhause-Option kostenlos zuzubuchen. Sie erhalten dann nicht nur eine eigene Festnetznummer, über die sie an einer festgelegten Adresse zu Festnetzkonditionen zu erreichen sind, sondern können an dieser Adresse auch etwas günstiger ins Ausland telefonieren. Der Minutenpreis liegt dann je nach Zielland bei 38 Cent bis 1,74 Euro.