Donnerstag, 24.04.2008 13:46

LG Secret - Neuer Touchscreen-Design-Slider

aus dem Bereich Mobilfunk
Es hat einige Monate gedauert, jetzt hat der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics das neueste Modell der so genannten Black Labe Series vorgestellt. Nach dem Chocolate und dem Shine kommt jetzt das LG Secret in den Handel. Das Modell mit der Produktbezeichnung KF750 wird als schlankes Slider-Telefon verkauft und soll in Deutschland ab Mai erhältlich sein.

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Elegantes Design

Das kleine Schwarze bringt aufgrund der Hülle aus Metall und Carbon zwar 112 Gramm auf die Waage, ist aber mit einer Tiefe von nur zwölf Millimetern für ein Schiebehandy erfreulich flach. In der Länge misst das Handy 103 Millimeter, in der Breite 51 Millimeter. Ein Klotz in der Hosentasche sieht sicherlich anders aus. Ein weiteres Markenzeichen ist das 2,4 Zoll große TFT-Display mit kratzfestem Glas. Es kann nicht nur 262.000 Farben bei einer Auflösung von 240x320 Bildpunkten darstellen, sondern lässt sich darüber hinaus wie beim iPhone von Apple auch als Touchpad nutzen. Das heißt, Nutzer können über das Display mit dem Finger durch das Menü navigieren.

An weiteren Extras hat das LG Secret unter anderem eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Kameralicht, Autofokus und vierfachem Digitalzoom zu bieten. Eine zweite VGA-Kamera auf der Vorderseite erlaubt in UMTS-Netzen die Nutzung von Videotelefonaten. Datenverbindungen sind dank HSDPA-Unterstützung mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde möglich. In klassischen GSM-Netzen kann - sofern verfügbar - auf EDGE-Verbindungen gesetzt werden. Ein HTML-Browser ist ebenso mit an Bord wie ein E-Mail-Client.

lg-secret-kf750.jpg
Neues Design-Telefon aus Südkorea: das LG Secret Bilder: LG Electronics

Musik-Freunde können nicht nur auf ein Radio setzen, sondern auch auf einen umfangreichen Musicplayer. Er unterstützt die gängigen Dateiformate wie MP3, AAC und WAV. Über optional erhältliche Hardware kann Musik über die Stereo-Bluetooth-Schnittstelle auch kabellos gehört werden. Der interne Speicher ist auf 100 Megabyte begrenzt, lässt sich über eine microSD-Karte aber auf bis zu vier Gigabyte erweitern.

Kein Schnäppchen

Der mitgelieferte Akku liefert Energie für bis zu elf Tage Bereitschaftszeit und bis zu drei Stunden Sprechzeit. Das sind leider eher durchschnittliche Werte. Einen hohen Preis muss man trotzdem zahlen. Ohne Vertrag werden 549 Euro für das Handy fällig.
Hayo Lücke
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