Ein eigener Fernseher und PC sind mittlerweile in zwei von drei Jugendzimmern zu finden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat in diesem Zusammenhang im Rahmen der
Initiative EnergieEffizienz eine repräsentative Befragung von über 1.000 Privathaushalten in Auftrag gegeben. Untersucht werden sollte die Nutzung und der Stromverbrauch der Geräte.
PCs laufen über vier Stunden
Die Hightech-Geräte in den Zimmern der Jugendlichen sind nicht nur bloße Requisite, sondern werden meist ausgiebig zur Unterhaltung genutzt. Computer sind täglich mehr als vier Stunden in Betrieb, Fernseher immerhin noch rund drei Stunden. Bei einem solchen Nutzungsprofil würden sich laut dena jährliche Stromkosten von rund 75 Euro ergeben. Die Hälfte der Jugendlichen lässt den PC jedoch auch bis zu einer Stunde ungenutzt laufen. Dadurch würden unnötigerweise jährliche Stromkosten in Höhe von rund 14 Euro entstehen.
Höheres Taschengeld beim Energie sparen
PCs von Jugendlichen als Stromfresser.
Bild: Deutsche Energie-Agentur
Durch die Aktivierung der Energiesparfunktionen des Computers könnten laut der
Initiative EnergieEffizienz angesichts der stark gestiegenen Energiepreise Stromkosten
gespart werden. Bildschirm und Festplatte werden ausgeschaltet und der Computer nach einer gewissen Zeit in den stromsparenderen Stand-by-Betrieb oder in den Ruhestand heruntergefahren. Doch die Jugendlichen könnten auch selbst aktiv werden beim Energie sparen und dafür noch belohnt werden. Das Projekt
PowerPakt der dena motiviert Jugendliche zum Abschluss eines Paktes mit ihren Eltern: Die Jugendlichen kontrollieren den Stromverbrauch und erhalten dafür mehr Taschengeld.
Wie bei der Arbeit mit dem PC effektiv Energie gespart werden kann, zeigt auch onlinekosten.de in einem
Ratgeber.
Jörg Schamberg