Virtuelle Treffpunkte für Online-Gamer gibt es wie Sand am Meer, gerade in diesen Tagen geht eine weitere Plattform an den Start: doch - so verspricht das schwedische Betreiberunternehmen Gamerock -
VOIPlay Arena soll anders sein.
Bündelung der Dienste
VOIPlay wird zukünftig zwei Aufgaben erfüllen: Zum einen soll die Plattform ein Ort der Begegnung für E-Sportler aus ganz Deutschland werden. Zum anderen bietet sie alle typischen Dienste des Online-Zockens gebündelt: Spiel-Statistiken, automatische Match-Analysen, Anti-Cheat-Funkionen und Instant Messaging sowie eine Funktion für Click-to-play, um direkt in ein laufendes Spiel einzusteigen. "Wenn man den Gaming-Markt betrachtet, ist Deutschland eines der wichtigsten Länder. Das Interesse an Gaming und E-Sport ist hier zwar schon sehr groß, aber vor allem durch viele unterschiedliche Plattformen schwer für Neueinsteiger zu durchblicken. Genau an diesem Punkt setzt die Arena an. Sie ist einfach zu bedienen und bietet eine Fülle von Möglichkeiten, die es allen Spielern, vom Einsteiger bis zum Profi, möglich macht, Spaß an ihren Spielen zu haben. Dabei kombinieren wir viele Funktionen, die bisher ganz klar von einander getrennt waren. Public- und Matchserver, Ladders, Sprachtools und eine Plattform zum Austausch mit anderen Spielern und Teams werden nicht mehr länger getrennt", erklärt Jörgen Larsson, CEO von Gamerock, das Konzept.
Auch offline aktiv
Am deutschen Markt angekommen. Bild: GamerockIn Skandinavien ist mit Spelarenan.se bereits seit zwei Jahren ein vergleichbares Gamerock-Angebot im Netz. Bis heute haben sich dort rund 230.000 Spieler angemeldet, etwa 10.000 von ihnen nutzen täglich die Arena-Server für Online-Games wie "Counter-Strike 1.6", "Counter-Strike: Source" und "Battlefield 2". Doch auch offline werden die Mitglieder begleitet: Binnen kürzester Zeit knüpfte Spelarenan.se Kontakte mit Breitbandanbietern und Ausrichtern von LAN-Events. Glaubt man den Ankündigungen, hat Gamerock dieselben Pläne für das deutsche Pendant VOIPlay.
André Vatter