Das
Gerangel zwischen
Freenet und United Internet geht weiter. Zur Erinnerung: United Internet will Freenet
kaufen, Freenet will sich Debitel
einverleiben. Das Telekommunikationsunternehmen wiederum möchte United Internet aber nicht mitkaufen. Jetzt geht der Schlagabtausch in die nächste Runde.
Ende in Sicht
Der "Süddeutschen Zeitung" liegt seit gestern ein Brief an die Chefetage von Freenet vor. In diesem fordert der Geschäftsführer von United Internet, Ralph Dommermuth, jetzt die Offenlegung der Finanzkennzahlen. Weiterhin schlägt Dommermuth in dem Schreiben vor, seine Pläne "gerne auch ihren Aufsichtsräten persönlich vorzustellen". Freenet Chef Spoerr zeigt sich indessen unbeeindruckt: Wie die Zeitung weiter berichtet, soll eine Entscheidung über den Kauf von Debitel laut einem Aufsichtsratsmitglied am heutigen Freitag getroffen werden.
Die Vertragsverhandlungen seien schon weit fortgeschritten. Auch dazu bezieht Dommermuth in seinem Brief an Spoerr Stellung: Sollte Freenet Debitel tatsächlich übernehmen, könne er "persönliche Ansprüche gegen die handelnden Organmitglieder nicht ausschließen".
Marcel Petritz