Asus hat mit dem Eee PC einen Trend zu kleinen und günstigen Notebooks ausgelöst. Während der weiße Mini anfangs noch allein den Markt beherrschte, versuchen nun immer mehr Hersteller mit eigenen "Taschenrechnern" die Kunden zu begeistern. Welche Modelle gibt es und welche Ausstattung bieten sie im Vergleich zum Eee PC? Die Redaktion von onlinekosten.de verschafft einen Überblick und packt die verschiedenen Konkurrenten in eine Tabelle.
Der Eee ist gewachsen
Ausgangspunkt ist der
Eee PC mit 7-Zoll-Display bei einer Auflösung von 800x480 Pixel mit Linux-Betriebssystem. Die Ausstattung: Intel Celeron Prozessor mit 900 Megahertz (MHz), 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher und vier Gigabyte (GB) Flashspeicher. Mittlerweile hat Asus den Eee weiterentwickelt. Der ursprünglich für 299 Euro angebotene Laptop ist gewachsen, heißt nun
Eee PC 900 und bietet einen 8,9 Zoll großen Bildschirm. Der Arbeitsspeicher hat sich auf ein GB verdoppelt, mehr Speicherplatz ist ebenfalls an Bord. Die Kosten sind leider auch gestiegen – auf 399 Euro. Eine Windows-Version soll gegen einen Aufpreis erhältlich sein und die
nächste Generation steht mit Intels
Atom-Prozessor,
WiMAX sowie
HSDPA in den Startlöchern. Künftig wird der Eee noch größer: Asus plant eine 10-Zoll-Variante.
XS-Notebook mit 30 GB
Praktisch für unterwegs: EasyNote XS.
Bild: Packard Bell
Nun zum ersten Konkurrenzen – dem EasyNote XS von Packard Bell, den die Redaktion bereits
getestet hat. Der XS mit Windows XP ist mit einem Preis von 599 Euro doppelt so teuer, liefert dafür jedoch eine bessere Ausstattung, wie zum Beispiel ein GB Arbeitsspeicher, 30 GB Festplattenspeicher und einen VIA C7-M Prozessor mit 1,2 Gigahertz (GHz). Auffällig ist die Anordnung des Touchpads: Anstatt unter die Tastatur hat Packard Bell die berührungsempfindliche Fläche oben rechts platziert, die Tasten für den Rechts- und Linksklick liegen gegenüber. So kann der Nutzer das Notebook wie eine tragbare Spielkonsole in der Hand halten und bedienen.