Die Zahl englischsprachiger Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt ist nach Angaben einer britischen Vereinigung erstmals gesunken. Im vergangenen Jahr habe es 2.755 solcher Websites und damit zehn Prozent weniger als 2006 gegeben, als 3.052 Websites gezählt wurden, erklärte die von der EU mitfinanzierte Organisation Internet Watch Foundation (IWF) am Donnerstag.
Zusammenarbeit gefordert
Er hoffe, dass die Veröffentlichung dieser Zahlen es leichter mache, das Problem zu verstehen, sagte IWF-Generalsekretär Peter Robbins. Zugleich forderte er mehr internationale Partnerschaften im Kampf gegen die Pornografie.
Eine "koordinierte globale Attacke auf diese Websites könnte diese schrecklichen Bilder aus dem Internet vertreiben" und die Verantwortlichen zur Verantwortung bringen, sagte Robbins. Die meisten der aus Russland und den USA stammenden Seiten sind kommerzieller Art, die restlichen sind private Internetseiten, etwa für den Austausch von Bildern zwischen Pädophilen.
Aleksandra Leon
/ afp