Ob und wann Deutschland ständig flächendeckend mit hochauflösenden Fernsehbildern versorgt wird, steht noch in den Sternen. Zur Zeit lohnt sich daher die Anschaffung eines Fernsehers oder Receivers mit HD TV beziehungsweise HD TV 1080p Logo kaum – das kann in wenigen Jahren aber schon ganz anders aussehen.
PC mit Blu-ray
Wer HD ohne teures HD-Sender-Abo und ohne extra HD-Receiver erleben will, kann entweder auf einen Blu-ray Player oder auf den heimischen PC zurückgreifen. Da sich Rechner als Multimedia-Zentrale bewährt haben, ist es nur konsequent, sie mit einem Blu-ray Combo-Laufwerk zu erweitern. Entsprechende Geräte gibt es im Fachhandel bereits für 120 Euro in der Bulk-Version, also deutlich günstiger als Stand-alone-Player. Voraussetzung für die Wiedergabe von hochauflösendem Material ist ein PC der neueren Generation mit Dual-Core-Prozessor mit mindestens zwei Gigahertz sowie die entsprechende Software zum Abspielen von Blu-ray Discs.
Das Pioneer BDC-202BK gibt es mit
Software für rund 150 Euro. Bild: Pioneer
Die lassen sich Hersteller wie Nero, CyberLink und interVideo gut bezahlen. Zwischen 60 und 80 Euro kostet die Software für die Blu-ray Wiedergabe. Sparfüchse sollten daher besser zu einer Retail-Variante des Blu-ray Laufwerks ab etwa 150 Euro greifen, der meist die passende Software beiliegt. Die schnellste Grafikkarte muss es nicht sein, im Test genügte die recht schwache Onboard-Karte X1250 von ATI völlig. Was der PC allerdings zwingend benötigt, ist ein DVI-D- oder besser noch ein HDMI-Anschluss. Während Letzterer auch den Blu-ray-Kopierschutz HDCP unterstützt, ist dies bei DVI nicht immer der Fall. Grafikkarten, die nicht älter als zwei Jahre sind, machen aber meist keine Probleme. Im Zweifelsfall hilft ein Besuch auf der Hersteller-Website weiter. Sind diese Anforderung erfüllt, können die Bilder anschließend mit ATIs Catalyst Control Center beziehungsweise Nvidias Control Panel an den Fernseher geschickt werden.