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Samstag, 12.04.2008 12:31

adTunes bietet legal kostenlose Musikdownloads

aus dem Bereich Sonstiges
Musikfreunden in Deutschland soll sich "schon sehr bald" eine Alternative zu illegalen Tauschbörsen bieten. Die 2007 gegründete adTunes GmbH behauptet mit ihrem adTunes Musikportal weltweit einer der ersten Anbieter von kostenfreier und legaler Musik zu sein. Dazu wurde nun das Portal zunächst als Private Beta gestartet. Nach einer kostenlosen Registrierung muss der interessierte Musikfreund während der geschlossenen Beta-Phase auf die Einladung der Betreiber warten, um einen Zugriff auf das Portal zu erhalten.

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Finanzierung durch Werbung

Den Nutzern von adTunes sollen Premium-Inhalte geboten werden. Dazu soll es weitreichende Interaktionsmöglichkeiten geben und eine hohe Streaming-Qualität von 320 kbps soll für gute Soundqualität bürgen. Nach dem Prinzip "pick'n'play" können laut Unternehmensangaben Musiktitel ausgewählt werden und direkt in voller Länge abgespielt werden. Eigene Playlisten, die bei adTunes Channels genannt werden, können mit beliebig vielen Songs gefüllt werden. Per einfachem Klick sollen nach Angaben der Portalbetreiber ganze Alben in einen Channel aufgenommen werden können.

Breites Angebot an Partnern

"Nach einer Entwicklungszeit von knapp einem Jahr, freuen wir uns unbeschreiblich, adTunes bereits in den kommenden Wochen offiziell an den Start bringen zu können", bemerkt Constantin Thyssen, Gründer und Geschäftsführer von adTunes zum Beta-Start des Portals. Man habe in enger Abstimmung mit Mayor und Independent Labels sowie Werbetreibenden die finanzielle Tragfähigkeit des Konzeptes optimiert. Die Nutzer sollen bei adTunes nicht von Werbung überschüttet werden, aber dennoch müssten die Finanzierungswünsche der Musikindustrie berücksichtigt werden. Ein Werbemix aus Audio- und Videoelementen soll die Finanzierung von adTunes sichern. Dabei soll adTunes auf der Basis der Vertriebsplattform music4brands aufbauen. In den nächsten Wochen will adTunes nähere Details zu dem breiten Kreis von Partnern des Musikportals bekanntgeben. Laut adTunes-Support würden sich bereits jetzt schon hunderttausende Musiktitel im Musikarchiv von adTunes befinden, zehntausende weitere Titel würden täglich in die Datenbanken eingespielt. Durch Verhandlungen mit verschiedenen Labels soll der Gesamtkatalog auf über eine Million Titel ausgebaut werden.

Das neue Angebot reiht sich in den Trend ein, dass die Deutschen immer weniger illegal Musik beziehen. Einen ähnlichen Service wie adTunes bietet etwa auch das Portal Last.fm an. Zum Rückgang illegaler Downloads beigetragen hat sicherlich auch die Verschärfung des Urheberrechtes, das bei Verstößen mit Geld- oder Haftstrafen droht.
Jörg Schamberg
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