Die drei großen Kabelnetzbetreiber
Kabel Deutschland,
Unitymedia und
Kabel BW lassen ihren bisherigen gemeinsamen Interessensverband Deutscher Kabelverband in ANGA, Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber, aufgehen. Damit wird erstmals eine gemeinsame Vertretung für 115 Unternehmen der Kabelnetzbranche gebildet.
19 Millionen Kabelhaushalte
Von den Mitgliedsunternehmen der ANGA werden 19 Millionen Kabelhaushalte versorgt. Außerdem erhalten rund eine Million Kunden breitbandige Internetzugänge und rund 700.000 Kunden der ANGA-Unternehmen nehmen die Telefonieangebote wahr. Ziel des Zusammenschlusses in dem nun vergrößerten Verband ist das Schaffen einer starken Interessensvertretung. ANGA-Präsident Thomas Braun: "Die Kabelbranche bündelt ihre Kräfte um ihre gemeinsamen Interessen künftig noch schlagkräftiger zu vertreten. Davon werden kleine, mittelständische und große Kabelnetzbetreiber gleichermaßen profitieren."
Große Kabelnetzbetreiber im Vorstand vertreten
Der Vorstand des Verbandes soll eine ausgeglichene Gewichtung zwischen mittelständischen und großen Kabelnetzbetreibern aufweisen. Thomas Braun, Geschäftsführer von KMG Hannover, wurde als Präsident des Vorstandes bestätigt, als Vizepräsident neu gewählt wurde Adrian von Hammerstein, Geschäftsführer von Kabel Deutschland. In den elfköpfigen Vorstand zogen nun erstmals auch Mitglieder von Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW ein. ANGA-Büros gibt es künftig in Berlin und Bonn.
Jörg Schamberg