Ganz neu nutzbar ist neuerdings auch das Programm des Kultursenders arte. Bisher wird nur das deutsche Programm übertragen, der französischsprachige Sendebetrieb soll bald aber folgen. Gespräche mit weiteren Sendern wie beispielsweise Eurosport laufen. Auch kleinere Lokalsender seien für Zattoo ein Thema. "Natürlich wollen wir unseren erreichten Vorsprung halten und nach Möglichkeit weiter ausbauen", sagte Schmid.
Weitere Gespräche
Insgesamt können Zattoo-Nutzer derzeit - Regionalprogramme mit eingerechnet - zwischen 57 Sendern hin und her zappen. Die großen privaten Programme wie RTL, SAT.1 oder ProSieben sind derzeit noch nicht nutzbar. Hier sollen allerdings weitere Gespräche folgen. Aus rechtlichen Gründen wird es für deutsche Nutzer aber keine Streams von diversen ausländischen Sendern wie ORF oder SF geben.
Neben TV-Inhalten sind über den Zattoo-Player zukünftig wie angekündigt auch Radio-Inhalte abrufbar. Die ersten ARD-Radios sollen laut Schmid im Laufe der nächsten Tage aufgeschaltet werden. Nach und nach werden alle der circa 80 ARD-Radiosender folgen. Dabei soll es allerdings trotz der zu erwartenden Anfragen weiterer Radios bleiben. "Zattoo soll zu keinem Radiotool werden", so Schmid.
Neue Software-Version angekündigt
Zattoo-Nutzer können sich unterdessen schon jetzt auf eine neue Software-Version des Zattoo Players freuen, die voraussichtlich Ende Mai zum Download zur Verfügung gestellt wird. Dann soll es unter anderem möglich sein, die einzelnen Programme in der Senderliste nach den eigenen Vorlieben zu sortieren. Bisher wird die Reihenfolge noch von Zattoo vorgegeben.
Um mit der Software auch Geld zu verdienen, werden seitens Zattoo derzeit intensive Gespräche mit potenziellen Werbekunden geführt. Es gebe verschiedene Interessenten, mit konkreten Ergebnissen sei aber erst im Laufe des zweiten Halbjahres zu rechnen.