Freitag, 04.04.2008 11:10

Google Earth Outreach zeigt weltweite Missstände

aus dem Bereich Sonstiges
Das Google-Imperium will nicht nur durch Übernahmen und intensives Datensammeln im Internet auf sich aufmerksam machen. Mit dem nun gestarteten Programm Google Earth Outreach zeigt sich der Suchmaschinengigant nun wiederum als Menschenfreund und Weltverbesserer.

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Layer informieren über Notstände

Google ermöglicht über Outreach Non-Profit und Wohltätigkeitsorganisationen via Layer-Einblendungen in den Programmen Google Earth und Google Maps auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Die Layer können Text-, Bild- und Videoinformationen enthalten. In Deutschland hat Greenpeace als erste Organisation diese Möglichkeit wahrgenommen und markiert ihre kleinen Infolayer weltweit an den geografisch-neuralgischen Punkten innerhalb der Google Programme.

Greenpeace nutzt das Google-Angebot bereits

google-earth-outreach-kl.jpg
Greenpeace nutzt Layer in Google Earth.
Zum Vergrößern anklicken.
Bild: Google

So findet man das Greenpeace-Logo etwa in den Satellitenkarten des südamerikanischen Regenwaldes. Greenpeace warnt dort in deutscher und englischer Sprache vor der weiteren Abholzung des Regenwaldes und dem Klimawandel. "Der Greenpeace-Layer wird nun laufend ergänzt werden und die weltweite Arbeit von Greenpeace für den Umweltschutz widerspiegeln", erläutert Oliver Salge, Kampagnenleiter Meere und Wälder bei Greenpeace Deutschland. Der Greenpeace-Layer steht als Standard-"Global Awareness"-Layer innerhalb von Google Earth zur Verfügung und wird sichtbar, wenn man den Featured Content Bereich um "Global Awareness" erweitert. Aktuell stehen bereits zwölf verschiedene "Global Awareness"-Layer in Google Earth zur Verfügung.

David Rothschild, Umweltaktivist und Gründer der Umweltorganisation Adventure Ecology, ruft zur Nutzung des Google-Angebotes auf: "Google Earth Outreach verleiht den Menschen Macht und ist ein wirkungsvoller Weg, andere über den Klimawandel, über die globale Erwärmung und die Welt-Gesundheitskrise zu informieren."

Jörg Schamberg
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