Mit gleich elf geschlossenen Sicherheitslücken hat sich dieses Update für Apple richtig gelohnt. Betroffen ist der QuickTime-Player ab der Version 7.0 und zwar unabhängig vom Betriebssystem. Und da die Entwickler schon einmal am Werk waren, haben sie gleich auch im Musik- und Film-Shop iTunes für mehr Sicherheit gesorgt. Beide Neuauflagen stehen ab sofort im
Download-Portal des Unternehmens zur Verfügung.
Trojaner hatten Einlass
Die QuickTime-Lecks waren als kritisch einzustufen. So konnten Java-Applets bei einem Website-Besuch über das Programm unbemerkt und mit erhöhten Zugriffsrechten ausgeführt werden. Nicht wenige Fehler gaben in Mediendateien versteckten Trojanern Einlass in das System. So konnte allein durch das Öffnen eines manipulierten Filmes eine externe Internetadresse geöffnet werden, an anderer Stelle sorgten eingeschleuste Schadcodes zu einem Pufferüberlauf, der das Programm zum Absturz brachte. Apple rät dringend allen Nutzern dazu, auf die neue rund 22 Megabyte (MB) große Version QuickTime 7.4.5 umzusteigen.
Neues iTunes-Update
Gestern hat Apple angekündigt, auch in Deutschland Serien über seine iTunes-Plattform zum
Verkauf anzubieten. Pünktlich zur Umstellung wurde das Programm selbst Gegenstand einer Generalüberholung. Nach Angaben der Entwickler zeichnet sich iTunes in der neuen Version 7.6.2 durch erhöhte Stabilität und bessere Leistung aus, die vor allem für das Abspielen von Filmen benötigt werden. Nutzer können das Update per Download der 45 MB großen
Installationsdatei oder über die automatische Update-Funktion vornehmen.
André Vatter