Das Wachstum auf dem gesamten Mobilfunkmarkt in Deutschland geht unterdessen munter weiter. Inzwischen seien 97 Millionen Mobilfunkkarten im Umlauf, was einer Penetrationsrate von 118 Prozent entspreche. Durch
Flatrates und
Discount-Tarife seien 2007 circa elf Milliarden zusätzliche Gesprächsminuten aus den Mobilfunknetzen geführt worden. Das entspreche einem Wachstum von 20 Prozent. Zehn Prozent aller Haushalte telefonieren inzwischen nur noch über das Handy.
Immer mehr Interesse an VoIP
Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Breitbandanschlüsse um fünf Millionen auf fast 20 Millionen. Bei der Zuwachsrate sei Deutschland Spitzenreiter in Europa. Mehr als die Hälfte der neuen Breitbandanschlüsse wurden von Wettbewerbern der Deutschen Telekom geschaltet. Insgesamt wurde 2007 ein Datenaufkommen von 1,7 Milliarden Gigabyte gezählt. Dabei spielt auch das Telefonieren über das Internet (
VoIP) eine Rolle. Geschätzte 16 Milliarden Gesprächsminuten wurden im vergangenen Jahr über das Internet abgewickelt.
Wettbewerber investieren viel Geld
Bundesnetzagentur-Chef Kurth verwies darauf, dass die Öffnung der Märkte für den Wettbewerb die Vorteile für Kunden und Verbraucher durch mehr Angebote und günstige Preise erst ermöglicht habe. Gleichzeitig werde viel Geld in neue, moderne Netze investiert. Rund 59 Prozent der Investitionen (3,8 Milliarden Euro) werden von Wettbewerbern getätigt.
Hayo Lücke