Auch in diesem Jahr konnte sich die Redaktion von onlinekosten.de es sich nicht verkneifen und so haben wir Sie, unsere Leser, in den April geschickt. Unsere Meldung über das erste
Gehirnimplantat mit Internetempfang fand großes Interesse.
IT-Guru Lirpa Ekoj aufgeflogen
Der angebliche Harvard-Professor mit dem unauffälligen, seriösen Namen Lirpa Ekoj, der mit seinem Team einem Patienten eine Art WLAN-Modem zum Internetempfang ins Gehirn eingepflanzt haben sollte, war natürlich wie der Rest der Meldung frei erfunden. Schon bald waren auch die ersten Leser darauf gekommen, dass der Name des Professors rückwärts gelesen "April Joke" ergibt. Während einige Leserkommentare den Artikel in unserem
Forum als zu durchsichtig bezeichneten, zeigten sich andere dagegen begeistert und amüsiert. Ein Leser wollte denn auch gleich 20 Stück der Gehirnmodems ordern.
Internetempfang für´s Gehirn begehrt
Hätten Forscher wirklich eine Technik entwickelt, bei der man mit geschlossenen Augen Internetseiten empfangen kann, so würde diese aktuelle Renner wie den
Eee PC oder das
iPhone weit in den Schatten stellen. Einige Kommentare verwiesen darauf, dass wohl die Pornoindustrie als erste eine solche Erfindung vermarkten würde. Ein Leser merkte dazu an, dass im Gehirn ja genug Speicherplatz für "heruntergeladene" Filme vorhanden sei. Andere würden sich mit einem solchem "internen" Modem erst mal bei einem Fernsehquiz wie "Wer wird Millionär" anmelden und alle Fragen mit Hilfe der eingebauten Netzschnittstelle richtig beantworten. Auch für Prüfungen in Schule und Studium wurde eine solche Innovation von einigen herbeigesehnt. Der Markt und die Nachfrage nach einer solchen Entwicklung ist also vorhanden. Forscher in aller Welt können sich nun an die Arbeit machen.
Jörg Schamberg