Montag, 14.04.2008 18:01

Bei Radio.de lauscht der Browser

aus dem Bereich Sonstiges
Das neue Webportal www.Radio.de lockt Radiofans ins Netz. Das Portal mit der selbsterklärenden Webadresse bietet laut Betreiber mehr als tausend kostenlose Sender, über 200 davon deutschsprachig. Die Idee: Internetradio via Browser. Eine spezielle Player-Software ist nicht erforderlich. Kein Download, kein Installieren, keine Fehlermeldungen. Hört sich gut an.

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Einfache Senderauswahl

Struktur und Ordnung hat sich der Portalbetreiber, die Radio.de GmbH aus Hamburg, auf die Fahne geschrieben. Die Bedienung ist wirklich einfach: Sucht man einen Sender, braucht man den Sendernamen nur als subdomaine zu radio.de hinzuzufügen, gleich ob Firefox oder Internet Explorer. Für "WDR" beispielsweise gibt man "http://wdr.radio.de" ein.

Den Ladefortschritt zeigt ein schwarz-grüner Radiospieler an. Das virtuelle Gerät erinnert optisch an einen MP3-Player mit Display und Steuerkreuz. Der Nutzer navigiert damit horizontal durch die Favoriten der radio.de-Redaktion und vertikal durch inhaltlich ähnliche Radiosender. Registrierte Benutzer können alternativ durch ihre eigenen Favoriten zappen.

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Musikspaß im Browser bei radio.de. Screenshot: onlinekosten.de

Unter dem Player befinden sich Karteireiter, mit denen sich die Sendersuche verfeinern lässt. Über "Sendermenü" beispielsweise wird die Suche durch Kriterien wie Beliebtheit, Sprache, Genre oder Bitrate eingegrenzt. Mehrfachauswahl ermöglicht eine individuelle Suchabfrage. So kann der Nutzer das Angebot zum Beispiel nach deutschsprachigen Soulsendern aus den Top 100 durchwühlen und schauen, was radio.de in diesem Sektor zu bieten hat.

Registrieren ist noch kostenlos

In der Web 2.0-Ära dürfen natürlich auch interaktive Elemente nicht fehlen: So kann man einzelne Stationen bewerten oder die Meinungen anderer Nutzer einsehen. Praktisch: Mit der Bookmark-Funktion lassen sich laut Betreiber die Lieblingssender festhalten und beim nächsten Besuch rasch wiederfinden.

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