Sie saugen an, was sich sonst jeder gern vom Leibe hält:
E-Mail Spam. Im Auftrag des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee sammeln ab sofort Test-Surfer aus zehn Ländern einen Monat lang E-Mail-Müll. Ziel ist es festzustellen, wie viel davon die Grenze vom Ärgernis zum kriminellen Missbrauch überschreitet. Das Ergebnis wird in einem Blog veröffentlicht.
"
Spammed
Persistently
All
Month"
Die bunt gemischte Probandengruppe muss dazu nur möglichst viel und ungeschützt im Netz unterwegs sein. Hausfrauen, Beamte und Studenten durchstöbern mit neuen E-Mail-Adressen und Notebooks ohne Spamschutz das Internet. Sie kaufen ein, beteiligen sich an Werbeaktionen und grasen nebenbei ab, was es an Spam zu holen gibt. Und das wird reichlich sein. Nicht umsonst lautet das Motto "SPAM - Spammed Persistently All Month", was soviel heißt wie "einen Monat lang zugemüllt".
Vorsicht Cyber-Piraten!
"Wer den Versuch mitverfolgt, wird staunen, was sich im Verlauf einer 30-tägigen E-Müll-Kampagne alles ansammelt", so Vorstandschef David DeWalt. Schließlich sei Spam oft mehr als nur ein Ärgernis. Hinter dem lästigen Müll verberge sich manche Attacke von Cyber-Piraten, um sensible Personen- und Geschäftsdaten abzugreifen.
Die Spamsammler stammen aus Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich,Großbritannien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Spanien und den USA. Ihre Erlebnisse sind ab 1. April täglich im
McAfee-Weblog nachzulesen.
Wer selbst Opfer von Spam-Attacken ist, findet im
Onlinekosten-Spezial Tipps, wie er sich schützen kann.