PC-Produzent Acer hat vom Osterhasen neue Modelle geliefert bekommen, die auch gleich dem gespannten Publikum präsentiert werden. Der L410 und der L460 erweitern die Veriton-Reihe um zwei neue Business-PCs im Ultra Small Form Factor.
Mini-Rechner
Wie es sich heutzutage gehört, hat Acer besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt. Der Verbrauch soll gegenüber herkömmlichen Desktop-PCs satte 47 Prozent geringer sein, was die Umwelt und den Geldbeutel schont. Die Maße der beiden Mini-PCs fallen arttypisch recht kompakt aus: Gerade mal 250 x 200 x 60 Millimeter betragen die Abmessungen der Zwerge. Trotz der Größe kann sich die Ausstattung des Acer Veriton L410 sehen lassen. Das Rechenzentrum bildet ein AMD Athlon 64 X2 4000+ und eine 80 Gigabyte (GB) große S-ATA II Festplatte. Die Grafik berechnet eine ATI Radeon X1250 onboard. Der DDR2-Arbeitsspeicher fällt mit 512 Megabyte (MB) etwas mager aus – gut, dass das mitgelieferte Windows XP Professionell nicht so speicherhungrig wie sein Nachfolger ist. Über einen 8-fach Slot-In Multibrenner kann der PC auch mit Silberscheiben gefüttert werden.
Anschlüsse sind ebenfalls reichlich vorhanden: Auf Vorder- und Rückseite befinden je vier USB-Anschlüsse. Auch mit dabei sind sechs HD Audio-Ports und ein DVI Ausgang. WLAN ist nicht integriert, kann aber mit einer entsprechenden Mini-Card nachgerüstet werden.
Ab jetzt im Handel
Äußerlich unterscheiden sich der L410 und
der L460 nicht. Bild:Acer.
Der Veriton 460 unterscheidet sich ausstattungstechnisch im Hersteller des Mainboards-Chipsatzes, des Prozessors und einer doppelt so großen Festplatte. Statt AMD zeigt sich Intel für die Komponenten verantwortlich. Dementsprechend kommt natürlich ein Pentium E2140 Dual Core mit 1,6 Gigahertz (GHz) sowie der Intel Graphics Media Accelerator 3100 zum Einsatz. Das mitgelieferte Software-Paket beinhaltet Acer Empowering Technology, Norton Internet Security 2007, Adobe Reader 7.0 und CyberLink PowerDVD. Die Beigaben beschränken sich ansonsten auf USB-Tastatur und -Maus. Nicht unerwähnt bleiben soll die OneButton Recovery, die eine Wiederherstellung per simplen Knopfdruck ermöglicht. Der L410 schlägt mit 516 Euro zu Buche, der L460 ist mit 559 Euro etwas teurer. Beide Rechner sind ab sofort im Handel erhältlich.
Marcel Petritz