Der Notebookmarkt in Deutschland boomt. Nicht nur das kleine Kultnotebook
Eee PC von Asus erfreut sich großer Beliebtheit. Nach einem Bericht des "Handelsblatt" sei der deutsche Laptopmarkt im ersten Quartal 2008 mit rund 30 Prozent doppelt so stark gewachsen wie erwartet. Notebook-Hersteller Toshiba nutzt die Gunst der Stunde und wirft neue Modelle auf den Markt. Als Betriebssystem setzt Toshiba bei allen Modellen
Windows Vista Home Premium bzw. Basic ein. Konkurrent Panasonic will dagegen stattdessen mit einer Erweiterung der Garantie für seine Toughbook-Reihe punkten.
Allrounder A200 und A210
Gleich vier neue Allrounder-Modelle aus der Satellite A200- und A210-Reihe stehen ab April zur Verfügung. Drei A210-Varianten und ein A200-Laptop sollen sowohl privaten als auch professionellen Ansprüchen genügen. Bei der A200-Reihe setzt Toshiba auf eine Ausstattung mit Intel Core2 Duo Prozessor T8100 mit 2,1 Gigahertz (GHz), die mobilen Rechner der A210-Reihe arbeiten dagegen mit AMD Athlon X2 Dual-Core Technologie TK-57 mit 1,9 GHz beziehungsweise AMD Turion 64 X2 Dual-Core Mobiltechnologie TL-60 mit 2,0 GHz.
A200 mit Intel-Prozessor.
Bild: Toshiba
Allen Modellen gemein ist das 15,4 Zoll-Display mit einer darin integrierten Webcam mit Mikrofon. Der Zugang ins Internet ist per WLAN nach den Funkstandards
802.11a/b/g/n oder per LAN möglich. Für eine gute grafische Darstellung soll wahlweise eine ATI Mobility Radeon HD 2600 oder 2400 Grafikkarte sorgen. Ein 5:1-BridgeMedia-Speicherkartenleser ermöglicht das Laden von digitalen Daten von Camcordern oder Kameras. Die Festplatten bieten zwischen 200 und 320 Gigabyte Speicherkapazität. Die Arbeitspeichergrößen liegen zwischen 2048 und 3072 Megabyte (MB). Ab Anfang April sollen alle vier Modelle im Handel erhältlich sein. Für die A210-Modelle verlangt Toshiba zwischen 799 und 849 Euro, das A200 kostet 1249 Euro.
Einsteigernotebook L40
Bild: Toshiba
Einsteigermodelle L40 und L300
An Notebook-Einsteiger richten sich drei neue Modelle. Das 2,75 Kilogramm schwere Satellite L40-19C soll laut Toshiba geeignet sein für Office-Anwendungen, Email-Austausch und zum Surfen im Internet. Unter dem Gehäuse und dem 15,4 Zoll-Display verbergen sich ein Intel Celeron M Prozessor 540 mit 1,86
GHz, eine 160 GB Festplatte, 1024 MB DDR2-RAM Arbeitsspeicher, Intel X3100 Graphics Media Beschleuniger, ein Double-Layer-DVD-Laufwerk, ein integriertes WLAN-Modul und ein V92 Modem. Das L40 wird als einziges der neuen Toshiba-Modelle nicht mit der Windows Vista Home Premium Version, sondern lediglich mit der Basic Version ausgeliefert. Der Verkaufspreis des ab sofort erhältlichen L40-19C beträgt 599 Euro.