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Donnerstag, 27.03.2008 12:02

Asus spendiert Eee PC Touchscreen und GPS

aus dem Bereich Computer
Das neue Modell des Eee PC, das Hersteller Asus auf der CeBIT in Hannover vorgestellt hatte, könnte noch attraktiver für zukünftige Käufer werden. Der Eee PC 900 soll technisch aufgerüstet werden. Dadurch wird der Winzling aber auch teurer.

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Touchscreen und GPS

Nach einem Bericht der Presseagentur Pressetext (pte), die sich auf das Onlinemagazin digitimes.com beruft, erklärte angeblich Kevin Levin, stellvertretender Vertriebsleiter bei Asus, dass das zukünftige Modell einen Touchscreen erhalten werde. Als zusätzliche Option sei auch an ein GPS-Modul gedacht. Durch die neuen Features könne der ursprüngliche Preis von 299 Euro für das erste Modell nicht gehalten werden. Levin rechne mit einem Preis von rund 500 Dollar und einer Auslieferung ab Mai oder Juni 2008. Einige Spezifikationen des neuen Modells waren bereits bekannt: der Eee PC 900 soll mit einem größerem 8,9 Zoll Display, einem Gigabyte Hauptspeicher sowie einer Solid State Disk mit zwölf Gigabyte Speicherkapazität daherkommen. Bisher wurde für Europa ein Preis von 399 Euro für die Linux-Version angegeben, die Windows-Version soll gegen einen Aufpreis erhältlich sein. Die Pressesprecherin von Asus Deutschland hat auf Anfrage von onlinekosten.de inzwischen jedoch darauf hingewiesen, dass Levin die Aussagen in dieser Form nicht gemacht habe. Asus prüfe nur den möglichen Einbau eines Touchscreens und eines GPS-Moduls. Diese Aussage sei aber keine Ankündigung, dass diese Features tatsächlich in der nächsten oder übernächsten Generation des Eee-PCs enthalten sein werden.

Lieferprobleme durch Brand bei Akkuhersteller

Ob der Termin zweites Quartal für die Auslieferung des Eee PC 900 aber eingehalten werden kann ist fraglich. Bereits in der Vergangenheit musste der offizielle Releasetermin auch in Deutschland mehrmals verschoben werden, da es aufgrund der weltweit großen Nachfrage zu Problemen mit dem Nachschub gekommen war. Nun sorgte auch noch Anfang März ein Brand bei dem Hersteller des Eee PC-Akkus, LG Chem, für Lieferverzögerungen. Derzeit kann die Nachfrage nach den kleinen mobilen Rechnern nur zur Hälfte bedient werden. Im Laufe des zweiten Quartals 2008 will Asus diese Probleme allerdings in den Griff bekommen haben. Dies ist auch erforderlich, da Asus sich für 2008 selbst das ehrgeizige Ziel von fünf Millionen verkauften Eee PCs gesetzt hat.

Unterdessen wird immer mehr Zubehör für den Asus Rechner auf den Markt geworfen. So soll nach Angaben von Asus im Laufe des Frühjahrs auch in Deutschland etwa ein VoIP-Telefon, ein DVD-RW-Laufwerk sowie ein 3G-Datenmodem als Erweiterung für das Mini-Notebook angeboten werden.
Jörg Schamberg
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